Barkeeper Lorenz Struchen: "Alkohol soll Genuss sein, nicht Rausch"
Shownotes
In der Twentys Cocktail Bar in der Bieler Altstadt rührt und schüttelt Lorenz Struchen seit 2023 Drinks für ein anspruchsvolles Publikum. Klassiker und innovative Neukreationen. Mit Erfolg: 2023 wurde der Bieler zum "Barkeeper of the year" gekürt. Im Klartext mit Nicoletta Cimmino redet er über seine Leidenschaft, die Rolle des Barkeepers als Gastronom, Psychologe und Künstler in Personalunion, über den Umgang mit alkoholisierten Gästen und über seine Lieblingsbars in fremden Ländern.
Transkript anzeigen
00:00:00: Klartext, der Aschutalk mit Nicoletta Cimino.
00:00:04: Wird euch präsentiert vom Kerchestore in Lies.
00:00:07: Wir vom DLZ-Team beraten, verkaufen und pflegen alle Kerchengräte.
00:00:12: Mit Kerchern wird diese Hei wieder.
00:00:15: wow!
00:00:16: Mehr unter dlz-lies.ch.
00:00:18: Willkommen im Klartext.
00:00:21: Eine Stunde, jede Woche mit einem interessanten Gast.
00:00:24: Wir stehen kurz vor den Festtägen und da sind vermutlich der eine oder die andere.
00:00:29: Irgendein ist ein Trinken, bei einem festlichen Nacht zum Beispiel.
00:00:32: Heute haben wir jemanden zu Gast, der sich das zum Beruf machte.
00:00:36: Also nicht zu trinken, aber zu mixen.
00:00:38: Und er ist sehr erfolgreich.
00:00:40: Er wurde zum Barkeeper oft hier gekürt.
00:00:45: Er betreibt in der Bieler Altstadt Twentys Bar.
00:00:48: Willkommen im Klartext.
00:00:49: Klartext, Lauren Struchen.
00:00:50: Ja, merci.
00:00:51: Darf ich das sein?
00:00:52: Schön seid ihr da.
00:00:53: Meine erste Frage ist immer die gleiche allgäste.
00:00:56: Die Sendung heisst Klartext.
00:00:57: Wo findet ihr, müsste man mehr Klartext
00:01:00: redden?
00:01:02: Ich glaube, in den Orten müsste man mehr Klartext redden.
00:01:04: Die Leute reden gerne immer um Heissbrei, um zu sagen, was sie wirklich meinen oder ausdrücken möchten.
00:01:12: Wie ist das in der Bar?
00:01:13: Reden die Leute Klartext?
00:01:15: Ich glaube ... An der Bar haben ganz viele Leute Klartext.
00:01:19: Manchmal ist es ein bisschen mehr als nötig, aber ich denke, das ist ein Ort der Ehrlichkeit.
00:01:24: Ich glaube, der Tier spricht ein bisschen mehr der Mensch als der Verstand, sage ich manchmal.
00:01:28: Gut, das ist interessant, aber das sprechen wir sicher auch vielleicht auch über eine Rolle, die einen Barkeeper hat.
00:01:34: Ich möchte mich kurz vorstellen.
00:01:36: Sie kamen in die Welt von den Gästen.
00:01:40: Sie sind zuerst nicht in der Schule, sie nähern das Bier, sie sind in der Altstadt.
00:01:45: Aufgewachsen, ihr habt eine Ausbildung zum Lebensmittechnologen gemacht, auch das erste Spiel bei Narimpex und er ist zu leise.
00:01:53: Mit den Vierundzwanzig, im Jahr two-thausig-und-dreizei, eröffneten die Twenties-Bar.
00:01:56: Sie sind zehn Jahre später, zwanzig-driechzwanzig, Barkeeper of the Year geworden.
00:02:02: Ich habe es am Anfang gesehen.
00:02:04: Sie leben immer noch in der Altstadt und ihr seid sogar Präsident vom Altstadt-List.
00:02:09: Habe ich etwas Wichtiges vergessen?
00:02:11: Nein, ich glaube, das ist so ungefähr.
00:02:13: Gut.
00:02:15: Lorenz Struchen, zwanzig, dreizwanzig, Barkeeper of the Year.
00:02:19: Ist das etwas wie der Oscar der Barkeepers?
00:02:23: Ja, das kann man zumindest in der Schweiz schon sagen.
00:02:25: International gibt es natürlich noch mehr.
00:02:28: National ist es sicher mit grossen Abstand die renommierteste Auszeichnung, die man in diesem Beruf überkommt.
00:02:41: Ja, das ist natürlich etwas ganz Spezielles auch für mich.
00:02:45: Jetzt für uns leihen, wie ein so ein Wettbewerb funktioniert.
00:02:50: Ganz kurz erklärt.
00:02:52: Ja, kurz erklärt.
00:02:53: Das fällt immer an mit der Ausschreibung, wo man sich selbst darauf bewerbt oder jemandem darauf bewerbt.
00:03:02: Und er ... Gibt es eine Schüre, die anhand von verschiedenen Kriterien entscheidet, wer das hier mitmacht, wer das hier teilnehmen darf.
00:03:13: bzw.
00:03:14: ziemlich schnell geht es darum, eine eigene Kreation zu machen, eine eigene Cocktail zu machen?
00:03:18: Bei Cocktail geht es aber nicht nur um ein Trink, sondern auch um die Geschichte, die Täterhänge, die Umsetzung der Idee.
00:03:25: Nichts Alten hat man noch gewisse Auflagen, z.B.
00:03:29: ein Long Drink oder ein Frühlingsdrink zu machen.
00:03:33: in vielen Wettbewerben ein Produkt von Sponsoren oder Initiantenfirmen zu verwenden, sich ein Prosecco, ein Wodka oder ein Gin und mit diesem Produkt etwas Neues, etwas Innovatives und vor allem etwas Persönliches zu machen.
00:03:51: Und das mixt den Ernährung einer Jury.
00:03:53: Also, ihr seid quasi vor Leuten.
00:03:54: Ja, also... Im ersten Moment machen wir ein Rezept, oder in den meisten Fällen ein Rezept, ein Cocktail, eine Idee und einen Teil des Bewerbungsverfahrens in der ersten Linie.
00:04:09: Und dann geht der Prozess weiter.
00:04:11: Beim Parki-Profit machen wir das Wohl.
00:04:15: Dann gibt es eine Liste, also mit allen, die man berücksichtigt.
00:04:20: Und dann kommt dann auch von einer Schüre zu machen.
00:04:23: In der Regel sind es drei, vier Leute in so einer Schüre, die verschiedene Sachen überwerben.
00:04:30: Also sicher muss es dort in den Hängen die Umsetzung von der Aufgabe, der Produkt, das man sollte verwenden.
00:04:38: Die Nachhaltigkeit ist immer ein Thema und Kreativität.
00:04:44: Und sicher, das Hauptkriterium ist der Geschmack, der Geruch.
00:04:55: Die ganze Erfahrung, die mit diesem Cocktail macht, ist sicher das, was am meisten gewichtet.
00:04:59: Vorhin habe ich etwas Schönes gesagt.
00:05:02: Es kann nicht nur auf ein Trink sein, sondern auch, was man damit erzählen will.
00:05:09: Ehrlich sind diese Geschichten für die Zähler.
00:05:12: Ich glaube eben, wie ich es am Anfang schon gesagt habe.
00:05:16: Das ist ein Ort, das lebt und dort werden viele Geschichten erzählt.
00:05:21: Von ungefähr kommt es nicht.
00:05:22: Ja,
00:05:24: du hättest ja die erste Ausbildung gemacht, das Leben mit dem Technologen.
00:05:28: Warum hast du den Beschloss nicht beschlossen, wie ist es, wo die Barkeeper werden?
00:05:34: Das ist aber eine gute Frage.
00:05:36: Ich glaube, ich habe es nicht ganz beschlossen.
00:05:40: Ich habe meine Stifte fertig gemacht.
00:05:43: Ich habe die Militärdienste gemacht.
00:05:44: Ich habe doch ein paar Jahre auf dem Beruf gearbeitet.
00:05:48: Das hat mir gefallen.
00:05:50: Ich wollte nicht weg.
00:05:53: Ich habe in dieser Situation mit den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den Fahnen von den.
00:06:11: Ein paar konnte übernehmen, dass ich mein eigenes Ding durchziehen kann.
00:06:13: Ich glaube, dort war auch etwas der Überlegung.
00:06:15: Wenn ich es nicht jetzt mache, mache ich es vielleicht nie.
00:06:18: Mit vierundzwanzig ist ja noch jung.
00:06:20: Das braucht auch noch Mühe.
00:06:21: Wenn
00:06:21: wir jetzt dreißig wären, dann haben wir andere Verantwortung.
00:06:27: Finanzielle, familiäre, verpflichtungen.
00:06:30: Wer nimmt nachher noch das Wagenis?
00:06:33: Ich wusste nicht.
00:06:34: Nach drei Monaten oder sechs Monaten muss ich sagen, das holt doch niemand her.
00:06:40: Ich muss mir wieder einen richtigen Job suchen und wieder irgendwo arbeiten, den ich mir nicht verdienen kann, um mein Leben zu machen.
00:06:46: Aber mit dem Vierundzwanzig muss man sich sehr Gedanken weniger machen, oder zumindest in meinem Fall.
00:06:53: Ich habe gefunden, ich brauche einen Wechsel.
00:06:55: Und wie muss ich mir das vorstellen?
00:06:56: Dann sagt man das, ja, ich will den Bar.
00:07:00: Der hat Twentys in der Obergasse eröffnet, in der Bieler Altstadt.
00:07:04: Und er will mir einfach mal an, hofft das Material und einrichtet und hofft, dass die Gäste kommen.
00:07:11: In meinem Fall war es ein wenig anders.
00:07:13: Das Ganze ist ein bisschen aus der Referenzgeschichte rausgewachsen.
00:07:17: Wir hatten auch an den gleichen Adressen im Kauern noch einen Kulturverenkel.
00:07:21: Hat er das
00:07:22: vierte Gründen geäuert?
00:07:23: Nein, wir waren mehr.
00:07:24: Im Grunde haben wir die siebente Höhe.
00:07:27: Am Schluss waren wir neun oder zehn.
00:07:31: Aber das war ein Hobby.
00:07:33: Das war kein Beruf.
00:07:34: Wir wollten nicht Geld verdienen.
00:07:36: Wir haben das am Wochenende Spass dran gemacht.
00:07:39: Was sich das Ganze aufgelöst hat, war in der Ecke mit einer kleinen Bar.
00:07:45: Das ist ein bisschen weiter zu führen.
00:07:48: Ja, aber dort mussten wir schnell sagen, nein, aber dort waren wir auch nicht am siebten.
00:07:54: Dort waren wir glaube ich noch am dritten.
00:07:56: Aus drei ist nach zweieinhalb oder drei Monaten waren wir noch am zweiten.
00:08:01: Und es hat knapp ein Jahr gedauert, da war ich plötzlich alleine.
00:08:05: Das ist dort, wo nachher die Schritte kam.
00:08:08: Wollte ich Fokus geben?
00:08:10: Wollte ich das wirklich machen?
00:08:12: Sehe ich hier etwas?
00:08:13: Ich habe hier ein Potenzial gesehen.
00:08:15: Mir hätte es so gefallen.
00:08:17: Ja, einfach konnte ich loslassen.
00:08:19: Und eben in meinem Job ... Nein, ich war nicht unglücklich.
00:08:23: Ich habe den Job gern gemacht.
00:08:24: Ich habe dann das Bern geschafft.
00:08:25: Überall war ich viel außerhalb.
00:08:26: Ich hatte einen guten Job.
00:08:29: Es hat gefact.
00:08:30: Aber ich habe gefunden, ich möchte auch wieder eine Veränderung.
00:08:34: Schlimmstenfalls hätte ich vermutlich wieder zurück können, bis heute ein super Verhältnis, das ist das Familienunternehmen.
00:08:40: Aber ich hatte dort einfach die Chance, hier nichts zu verlieren.
00:08:44: Ist Bio ein gutes Pflaster für eine Cocktailbar?
00:08:48: Na ja, das ist vielleicht noch die schwierigere Frage, weil ich jetzt einen anderen Ort auch noch Baarswürde betreiben könnte.
00:08:54: Vielleicht kann ich die Frage gut beantworten.
00:08:56: So ist es schwierig.
00:08:58: Vielleicht BIO ist eine Stadt, die viele Möglichkeiten bietet.
00:09:01: Nicht nur für Bars, sondern auch für viele andere.
00:09:04: Ich glaube, BIO hat ganz viele Geschichten.
00:09:06: In meinem Fall hat BIO definitiv ein Cocktailbar gefällt.
00:09:10: Noch heute sind wir eine relativ einzigartige hier.
00:09:13: Für gleich wie jetzt ein BIO mit einer grösseren Stadt, aber mit Bern, Luzern, Basso oder Zürich.
00:09:19: Dort gibt es ganz viele Cocktailbars.
00:09:22: Sich dort nachher zu popen auf diesem umkämpften Markt ist der Schwierige BIO.
00:09:28: Ich war lang lang der Einzige.
00:09:29: Mittlerweile bin ich nicht ganz der Einzige.
00:09:31: Es hat noch andere, durchaus Bars, die Cocktails machen oder Cocktail-Bars.
00:09:35: Aber wir sind die, die haben angefangen mit.
00:09:39: Wir haben nicht mehr das Mot trennt.
00:09:41: Ja, also
00:09:41: eigentlich etwas sehr ... Ein Cocktailbar ist etwas, das schon sehr lange gibt.
00:09:48: Auch die Kultur von einem Bar, in dem man einen Cocktail trinkt.
00:09:53: Ja, das gibt es schon ewig.
00:09:55: Speziell mit den Cocktailbars.
00:09:58: Ähnlich wie man es heute macht, wie man es heute pflegt, gibt es jetzt mindestens hundert Jahre und mehr.
00:10:06: Und Bars werden dort, wo man herangeht, um Teil der Gesellschaft herauszuleben, um etwas zu trinken.
00:10:15: Das gibt es Jahrhundert, das kommt zu unserer Kultur dazu.
00:10:19: Reden wir noch schnell über den Webbewert.
00:10:23: Zwei Eigenkreationen gemixt beim Webbewerb Art of a Geisha und Rev.
00:10:29: de Vacons.
00:10:31: Was war bei den beiden Ideen dahinter?
00:10:35: Bei Art of a Geisha ... Ich habe das ganze Team zusammengestellt mit meinen Parkhieber, meinen Arbeitskollegen.
00:10:48: Die haben mit den Jungen unterstützt, die kreativen Fragen und so weiter.
00:10:54: Und viele Ideen sind zusammengekommen, wie viel Brainstormt.
00:10:57: Am Schluss ging es in die Richtung, dass der Gin, den ich brauchte, ein japanischer Gin ist.
00:11:03: Wir haben ihn gefunden, da müssen wir doch ein japanisches Thema nehmen.
00:11:06: Er hat uns intensiv mit diesem Gin beschäftigt, was dieser Gin eigentlich speziell macht.
00:11:14: und sie nachher wie ganz viele japanische Produkte gelandet, nicht das letzte japanische Sandshopfeffer, das wir jemanden gefunden haben, der den Pfefferbohmen, den Pfefferstrauch in der Schweiz kultiviert und wir einen frischen Sandshopfeffer von diesem überkommen haben,
00:11:31: nicht das letzte
00:11:32: japanische Grüne, zwei verschiedene Teess sogar.
00:11:37: und nähert das ganze Japan-Thema, das hier eigentlich darum umgewachsen ist, aber mit lokalem Produkt durchaus.
00:11:45: Ich habe ein Bild von diesem Cocktail gesehen und das ist nicht einfach in einem Glas, wie man sich das vielleicht vorstellt, sondern wirklich so in der Schale.
00:11:52: Also sehr, sehr derdacht, das japanische Thema.
00:11:56: Gibt es hier so eine Art wie Art Directors, die ihm helfen, wenn man so Cocktails kreiert?
00:12:00: Ja, leider nicht.
00:12:03: Nein, aber ... Irgendwo haben wir den ersten Steig geworfen und er war klar, welche Richtung es geht.
00:12:10: Und entsprechend, ein Cocktail muss nicht unbedingt immer ein Glas sein.
00:12:14: Es kann ein Schüssel sein, es kann keine Rame, ein Porzellan sein.
00:12:18: Ja.
00:12:19: Und wir haben gefunden, wir möchten das schon bis Ende Ausarbeiten, das Ganze.
00:12:26: Und entsprechend ist das der Verschüre homoriert worden, ja.
00:12:29: Und Réves de Vacance, was hat er dort überlegt?
00:12:34: Ja, das war eine Zeit, in der ich zum ersten Mal die paar Hälfte, die ich länger Ferien machen konnte, in diesem Jahr vier Wochen weg war.
00:12:51: Das hatte ich vorher noch nie gemacht.
00:12:55: Und erstaunlicherweise die Produkte, die ich aus allen Herhändern musste, wo ich zufällig Riesi diesen Jahr besucht
00:13:05: habe.
00:13:05: Da hatte
00:13:06: ich gesagt, dass ich gerade in Italien war und einen italienischen Apparativ brauche.
00:13:15: Mit meiner damaligen Lebensgefährtin noch zu Mexiko, die Gila habe ich gebrauchen müssen.
00:13:22: Und dann hat sich das so ergeben und eigentlich die Produkte, die in diesem Cocktail drin sind, wie die Spiegel meine Ferietrip, die ich in diesem Jahr haben dürfen, machen.
00:13:34: Das ist also ein super Zufall, oder?
00:13:36: Die hat hier die Furchtung so gepasst, das ist so.
00:13:39: Manchmal muss es einfach zu Zeug, wie der passt.
00:13:42: Darum kommt es auch gut.
00:13:44: Ja,
00:13:44: ja.
00:13:44: Ab und zu spielt es einem in die Hand.
00:13:46: Der muss ihn zupacken.
00:13:48: Gibt es eigentlich Trends bei Cocktails?
00:13:51: Was du plötzlich merkt, ist schon die Fünfte heute, die genau das bestellt.
00:13:56: Und er vergeht es wieder.
00:13:57: Gibt es da wieder Moden oder wie in der Musik?
00:14:00: Gibt es Trends bei Cocktails?
00:14:02: Absolut.
00:14:03: Ganz klar.
00:14:05: Es gibt ... Jedes Jahr, mehrere Trends, viele Trends, zum Teil ist es absehbar, zum Teil nicht.
00:14:14: Wenn man sich überlegt vor ... ... ja, zwanzig Jahren, wenn man in ein Paar ging, die Gin Tonik hat, weil ein Drink ist, man sicher nicht gefragt wurde, welche Gin man möchte, eventuell hat es nur drei zur Auswahl gehabt.
00:14:26: Und dann kam der Trend mit der Gin.
00:14:28: Heute nichts ausgewöhnliches, wenn ein Paar fünfzig oder achtzig oder hundert verschiedene Gin hat.
00:14:33: Ähnliches ist wie mit einer Apparitivkultur.
00:14:37: Sie hat jeden Apropos Spritz getrunken.
00:14:40: Sie hat aber auch vergängliche Trink, wenn man sich überlegt vor, ich würde sagen acht, neun, zehn Jahre nicht ganz.
00:14:47: Da hat er jeden zweiten Hugo getrunken.
00:14:49: Hugo,
00:14:50: ja, genau.
00:14:51: Heute trinkt doch niemand mehr.
00:14:54: Ab und zu schon, ganz weg steht bis nicht.
00:14:57: Oder vor fünf Jahren hat doch niemand ein Smart-App gestellt.
00:15:02: Wenn man in den Club gegangen ist, hat man vielleicht mal so ein Clubmate gehabt.
00:15:07: Ich glaube heute haben wir auf dem Schweizer Markt vierzehn verschiedene Mates.
00:15:10: Ich glaube alleine, wenn man in eine grosse Verteilung geht, sind wir auch acht, neun verschiedene Mates.
00:15:17: Also durchaus so Trends kommen.
00:15:19: Was ist
00:15:20: der jetzt
00:15:20: getrennt?
00:15:20: Was ist das
00:15:22: so?
00:15:22: Ja,
00:15:23: ich glaube, es ist gerade etwas schwierig zu sagen.
00:15:26: Aber ich glaube, wir befinden uns gerade so ein wenig auf der Höhe dieser Maten-Trenden.
00:15:30: Okay.
00:15:30: Durchaus.
00:15:32: Und so rochige Cocktails, ist das
00:15:38: schon wieder vorbei?
00:15:40: Nein, das ist gerade wieder im Kohl.
00:15:42: Irgendwann hat man mal wieder angefangen, Tequila zu trinken und Cocktails mit Tequila zu trinken.
00:15:47: Zeitlang war das verpönt, weil wahrscheinlich jeder schon mal eine ganz schlechte Erfahrung mit Tequila gemacht hat.
00:15:54: Seit einigen Jahren gibt es super Tequila auf der Schweiz im Markt.
00:15:58: Aber wenn ich überlege, vor fünf, sechs, sieben Jahren, Es war noch schwierig, zum Beispiel gute Meskale zu finden in der Schweiz.
00:16:06: In jedem gut sortierten Grossmarkt fängt man verschiedene Meskale mit.
00:16:12: Und man bekommt wieder das Rauch, wieder zurück.
00:16:14: Ja.
00:16:15: Absolut.
00:16:16: Ich denke, die Meskale könnte in der neuen Agilla werden.
00:16:20: Das könnte so ein bisschen der nächste Trend sein.
00:16:23: Es ist aber auch schwierig zu sagen, wenn man schaut, welches Trend man ingetränkt.
00:16:28: In der US-Anlauf, in New York, in grossen Clubs oder wenn man in Europa kommt, in London, in Soho, in den besten Bars, das heisst noch lange nicht, dass das in die Schweiz überrascht.
00:16:41: Wir sprechen über gute Bars, vielleicht über legendäre Bars, über Bars, welchen ich auch gefallen habe.
00:16:47: Wir kommen aber schon zur ersten Lied oder mitnehmen vom Prince Purple Rain, warum?
00:16:52: Ja, das ist ein bisschen auch ein Marsch als heutiger Thema, den ich in der Barkeeper of the Year habe.
00:16:59: gewonnen, den ich am Wettbewerb hatte.
00:17:01: Der erste Cocktail, den ich gemacht habe, war keine von diesen zwei Siegercocktails, sondern eben der erste Cocktail in der Vorrunde.
00:17:11: Das war ein Purple Rain Fist.
00:17:14: Der heisst so wegen der Farbe und weil ich einen grossen Fan von Prince
00:19:06: bin und diesen Song einfach lieben.
00:22:00: Willkommen zurück beim Klartext heute mit dem Barkeeper Lorenz Struchen.
00:22:07: Er hat vor zwei Jahren ... ist jetzt quasi zum Bargeheber des Jahres
00:22:11: gekürt
00:22:12: worden.
00:22:13: Lorenz Struchen, wir haben vor dem Prince und Purple Rain noch kurz von Bars geredet auf der ganzen Welt.
00:22:20: Was ist für euch der Inbegriff einer guten Bar?
00:22:23: Was braucht es?
00:22:25: Ich glaube, es gibt viele unterschiedliche Partien.
00:22:30: Gute Bar gibt es nicht.
00:22:32: Ich glaube, für verschiedene Anlässe oder für verschiedene Launen und was man gerade so Lust hat, gibt es die passende Bar.
00:22:40: Es gibt die Bars, die man herangeht, je nachdem muss sie reservieren, die umständlich sind.
00:22:47: Wenn man die besondere Erfahrung sucht, ist sie auch sehr super.
00:22:51: Manchmal hat man auch spontan eine Hurt, um etwas zu trinken, irgendwo in einem Paar.
00:22:56: Und dann braucht es auch ein bisschen das Ungezwungen.
00:22:58: Manchmal braucht es einfach auch ein Paar, der sich ein bisschen zu verweilen lässt, der etwas leiser ist, nicht ganz so laut ist, das nicht so viele Leute hat.
00:23:06: Ich glaube, ein Paar, der sich hauptsächlich auch ... Gesellschaftliche Orten.
00:23:11: Und nur wegen den Drinks geht man nicht unbedingt her.
00:23:14: Ich glaube, sie können etwas mehr dazu, etwas atmosphären, zum Teil menschen, zum Teil, wie es eingerichtet ist, wie man sich halt wohlfühlt.
00:23:23: Ich glaube, da gibt es jetzt mehr dazu.
00:23:24: Und diese optimale Bar gibt es.
00:23:28: Wie wichtig ist Musik in der Bar?
00:23:30: Hintergrundmusik?
00:23:32: Es kommt auch ganz auf die Bar drauf an.
00:23:34: Mal wichtiger, mal weniger wichtig.
00:23:37: Aber ich glaube, alle Basis haben das Gemeinsam über alle oft kleine Musik.
00:23:41: Und in diesen Orten vielleicht ein bisschen lüter, in diesen Orten ein bisschen leiser, auf vielleicht zu spöten Stunden ein bisschen mehr oder zu frühe Stunden ein bisschen mehr hängen Grund.
00:23:50: Was spielen dir für Musik in der Twentys Bar?
00:23:52: Wir spielen alles mögliche.
00:23:53: Die Musik steht aber nie an der Salter im Vordergrund.
00:23:56: Wenn die Musik im Vordergrund steht, haben wir Live-Musik, oder DJ.
00:24:00: Oder so ein
00:24:01: Pianist?
00:24:02: Wir hatten auch schon eher Salter.
00:24:07: Mittlerweile hatten wir auch kein Klavier mehr langan.
00:24:09: Aber man ausspürt schon auch.
00:24:16: Irgendwo muss ein gewisses Geräusch, ein gewisses Pegu im Hintergrund sein.
00:24:20: Aber meistens ist es eher ruhig.
00:24:22: Klassik Rock, der Achtzigerjahr, Blues oder Romo Jazz.
00:24:27: So wichtig ist es nicht, wenn es im Hintergrund
00:24:29: läuft.
00:24:30: Wenn ihr auf Reisen geht, geht ihr auch gezielt Barska besuchen, wo ihr etwas darüber gehört oder wo man darüber spricht.
00:24:36: Also seid ihr so ein Bar-Tourist, weil es einen Wunder nimmt, was anderes zu machen.
00:24:41: Absolut,
00:24:42: immer.
00:24:43: Egal, wo ihr hergegangen seid.
00:24:44: Ja, ich kann es gleich nicht lassen.
00:24:47: Also, ich reseniere hierher weg der Paar oder dieser Paar.
00:24:51: Das ist ... Nein.
00:24:53: Aber wenn ich schon einen neuen B.B.
00:24:55: schaue, was ist oben, wo ich noch nie war, wo ich noch herkomme.
00:25:01: Das mache ich schon.
00:25:02: Da schaue ich auch.
00:25:04: Wo gibt es etwas Besonderes, was ich noch nicht kenne, was niemand anderes gibt, die Speziellen.
00:25:11: Doch, doch.
00:25:12: Da gibt es vielleicht den Bar, wo er sagt, das war so abgefahren.
00:25:15: Es hat mir so gefallen, wo er vielleicht auf Reisen war, wo er jetzt würde sagen, das muss man unbedingt sehen haben.
00:25:20: Oder geht doch mal durch die anderen, wenn der dort ist.
00:25:23: Ja, da gibt es schon so ein paar Highlights.
00:25:27: Ein Highlight habe ich z.B.
00:25:29: gehabt.
00:25:29: Das war ein guter Freund, den wir uns empfunden haben.
00:25:31: Das war Los Angeles.
00:25:34: Da gibt es ein paar, die ein Club sind.
00:25:37: Dann können sie noch weg.
00:25:39: Das kann man schon sagen.
00:25:40: Es ist nicht einfach zu finden.
00:25:42: Ich glaube, sie haben keine Internetseite oder so.
00:25:45: Aber es ist eine ganz spezielle Erfahrung.
00:25:49: Schon nur dort hin zu kommen, innen zu kommen, zu laden, überhaupt zu finden, ist so eine Art Speak Easy.
00:25:56: Ja.
00:25:57: Das sind die besonderen Erfahrungen nachher.
00:26:00: Es gibt ein Klischee von Barkeeper, das wir in jedem Hollywood-Film aufrechterhalten und in den Serien.
00:26:08: Nämlich von dem Barkeeper, der quasi so der ... Wie soll ich sagen?
00:26:14: Der vertrottische oder der Psychologe, wenn einer die Liebeskummer hat, ist an der Bar am Dresen und verzählt, oder irgendwie merkt er auch, hier beant sich irgendeine Liebesgeschichte an zwischen zwei.
00:26:24: Also an der Bargehiber, die so ein bisschen im Mittelpunkt von allem steht und einfach beobachtet und zulässt.
00:26:31: Wie fest stimmt es?
00:26:34: Ja, das stimmt ein bisschen schon.
00:26:38: Magst du?
00:26:39: Da kommt mal die Zeit für die, die der Bar sind, um etwas zuzulassen.
00:26:43: Oder wir lernen auch mal Leute kennen.
00:26:47: Das ist immer der Umstände überlassen.
00:26:49: Nicht immer haben wir Zeit.
00:26:52: Aber manchmal lassen wir uns mit einem oder einem halben Ohr zu.
00:26:56: Ob wir das alles verstanden haben, ist manchmal nicht so wichtig.
00:27:00: Manchmal ist es wichtig, dass man jemandem das erzählen kann, ob er das auch verstanden hat.
00:27:05: Dann kann man sich etwas vom Herzen reden.
00:27:09: Das ist noch nie zu viel?
00:27:10: In
00:27:11: diesem Sinn nicht.
00:27:12: Manchmal ist es schon, es gibt Teilweise nicht zu bremsen.
00:27:17: Das kann schon ein bisschen zu viel sein.
00:27:20: Aber in allen Regen lassen wir zu, wenn wir Zeit haben.
00:27:24: Und dann lassen wir auch gerne zu.
00:27:25: Nicht immer haben wir halt Zeit dazu.
00:27:27: Es gibt auch noch andere Gäste in ein paar Rennen.
00:27:30: Was macht ihr, wenn ihr merkt, dass jemand ein Alkoholproblem hat, also nicht stoppen kann?
00:27:35: Und eigentlich wirklich schon fest, fest über dem Durst hätte drunken?
00:27:39: Da machen wir die Leute drauf und merken es an.
00:27:42: Ist er schon mal gut gewesen oder wird er lieber ein Taxi empfehlen als neun ist ein Trink?
00:27:48: Aber würde er auch ein Trink verweigern?
00:27:50: Das haben
00:27:52: wir schon mehrmals gemacht.
00:27:54: Das gehört einfach dazu.
00:27:55: Es gibt immer wieder Gäste, die nicht zu bremsen wissen.
00:27:59: Da muss man einfach konsequent sein.
00:28:02: Stimmt das Klischen, dass Frauen erstens weniger Trinken und zweitens weniger harte Trinken?
00:28:08: Nein, das würde ich als Christian abstempfen.
00:28:12: Ich habe oft den Eindruck, vielleicht im Vergleich zu anderen Ländern, dass in der Schweiz mehr relativ einfach in dem öffentlichen Leben Alkohol kommt.
00:28:20: Im Sommer manchmal, wenn ich in den Gopinnen gehe, hat das ganze Kühldruh beim Eingang mit den softdrink-alkoholischen.
00:28:30: Und ich habe auch den Eindruck, dass Alkoholkonsum fast ein wenig ... verharmlost wird.
00:28:37: Das ist einfach so, man trinkt und man trinkt hauptsächlich viel.
00:28:43: Wie sieht es dir das?
00:28:46: Ja, Alkohol kommt einfach dazu.
00:28:49: Das hat es immer schon gegeben.
00:28:50: Wir sind nicht diejenigen, die in diesem Land, die Alkohol verweigern, durchaus nicht.
00:28:57: Es ist ein kultureller Aspekt.
00:29:00: Wir feiern ja unsere Weihregionen, wir feiern unsere Produkte.
00:29:04: Und es ist ein gesellschaftlicher Bestandteil.
00:29:08: Nichtsdestotrotz muss man sagen, Alkohol ist zum Geniessen hier und nicht zum Beruschen.
00:29:12: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:29:14: Und vielleicht geht der Tier, der aktuelle Trend, durchaus ein wenig davon weg.
00:29:20: Der Alkoholkonsum in der Schweiz ist ein wenig am Senken.
00:29:24: Vielleicht nicht spürbar, aber vielleicht wird bewusster konsumiert.
00:29:27: Es gibt auch immer mehr alkoholfreie Produkte auf dem Markt, alkoholfreie Drinks, damit fast jede Bar bietet, alkoholfreie Cocktails.
00:29:37: Vor Jahren war das noch etwas Besonderes und mit vielen ist das normal.
00:29:41: und dann kann man auch ein Drink haben.
00:29:43: Ohne Alkohol, ohne dass man darüber sprechen oder sich rechtfertigen muss, warum man jetzt kein Alkohol trinkt, ob es schon ein Meister der Welt sollte sein.
00:29:54: Es gibt so viele Gründe, warum man nicht Alkohol trinkt.
00:29:58: Vor etwa zehn, fünfzehn Jahren hat man irgendetwas Alkoholfreis, weil ihr Paar verschiedene Fruchtsäfte bekommt mit einem solchen Schnitzel auf dem Glas.
00:30:04: Inzwischen ist das, glaube ich, sehr raffiniert, was man auberkommt, den Alkoholfreienkoktel.
00:30:09: Wie ist das bei euch?
00:30:10: aber auch, dass es nicht möglich ist, dass es nicht möglich ist, dass es nicht
00:30:13: möglich ist.
00:30:14: Ja, durchaus steigend.
00:30:16: Mit jeder neuen Karte, jedem neuen Jahr haben wir mehr Cocktails drauf.
00:30:19: Das ist ein Trend, das absolut steigt.
00:30:22: Unsere Umsatzzahlen geben uns recht.
00:30:25: Mit dem Willen machen Alkoholfreie Cocktails durchaus etwas aus.
00:30:28: Das ist nicht einfach so.
00:30:30: die letzte Post auf einer Karte, sondern eine ganz wichtige und vielleicht eine, in der wir die letzten zwei, drei Jahre uns für mehr Zeit nehmen, dass wir dort eine alkoholfreie Variation bieten können.
00:30:43: Das wird von uns gestern sehr, sehr geschätzt.
00:30:46: Wir kommen schon zum zweiten Lied.
00:30:47: Es geht immer so rasant, wie ich so gesprochen habe.
00:30:50: Still Waiting for Sun for the One.
00:30:53: Ihr habt mir gesagt, es sei Omasch, eure Punkrock-Zeit als Jugendliche.
00:30:58: Kann man das so sagen, ja.
00:30:59: Was habt ihr für Erinnerungen an das Lied?
00:31:01: oder warum ist genau das Lied?
00:31:04: Ja?
00:31:05: Ja, also ich glaube, was Musik für mich wichtig geworden ist, ist Sunforty One.
00:31:11: Eine ganz wichtige Band war für mich, ist eine Song, die damals schon gegeben hat.
00:31:18: Ja, ich verbinde eine ganz gute Zeit mit dieser Song.
00:31:22: Nichts Letztes darf ich noch am letzten Schweizer oder europäischen Konzert vor Band sein.
00:31:28: Und ja, eine ganz tolle Song eigentlich.
00:31:34: Lassen
00:31:40: wir
00:33:25: rein.
00:34:14: Willkommen zurück im Klartext heute mit dem Barkeeper Lorenz Struchen von der Bar Twente.
00:34:19: Sie ist der Bieler Altstadt.
00:34:21: Lorenz Struchen, ihr seid zu Biel geboren oder ihr seid eigentlich auch in der Altstadt aufgewachsen, so was habt ihr so für eine Kindheit gehabt?
00:34:30: Eigentlich eine ganz gute Kindheit.
00:34:33: In jungen Jahren habe ich mich nicht auch gewohnt, bis nicht durch die Schule.
00:34:38: Aber ich habe viele Tage und Wochenende und viele Ferien bei meinem Grossen verbringen dürfen.
00:34:46: In der Bieler Altstadt wurde ich auch dort gross.
00:34:49: Dort hatte ich meine Gespäntel, meine Freunde.
00:34:51: Ich bin nie gross von der Altstadt weg.
00:34:59: Man muss vielleicht noch sagen, dass die Bieler-Altstadt in der Nacht noch etwas anders war.
00:35:05: Sie war sicher viel weniger belebt im Sinne, dass das Gewerb etwas abgenommen hat.
00:35:11: Wir hatten auch ein Drogenproblem auf der Terrasse der Stadt Kille.
00:35:16: Es war nicht so viel los wie zum Beispiel mit dem First Friday oder all den kleinen Bars und Kaffees, die es heute gibt.
00:35:25: Ja, die Veränderung hat dazu geführt, dass die Regfung wenig bar eröffnet hat in der Bieler Altstadt?
00:35:32: Ja, weniger, weniger.
00:35:35: Ich glaube, die Veränderung, die wir jetzt haben, die ihr beschrieben habt, ist auch erst nachher gekommen.
00:35:42: Zumindest für mich ist spürbar erst nachher gekommen.
00:35:46: Das war nicht die Mitte der Grund.
00:35:47: Aber ich habe unbedingt etwas, was wir in der Altstadt machen.
00:35:50: Ich liebe die Altstadt, die ich schon immer gerne hatte.
00:35:53: auch mit all diesen Problemen, mit den Drogen-Szenen.
00:35:58: Ich habe es einfach nicht anders gekannt.
00:36:01: Umso schöner ist es, wie es heute ist oder wie es hoffentlich sich weiterentwickelt.
00:36:06: Wir sind hier auf einem ganz guten Weg.
00:36:09: Wo soll sich die Bieler Altstadt noch anderen entwickeln?
00:36:13: Was wäre so die Vision, die ihr habt oder was ihr Fingern gebraucht?
00:36:18: Ich glaube, das soll sich dort herentwickeln.
00:36:22: dass weniger Läden leer stehen, dass man vielleicht noch mehr Leben in die Altstadt überkommt und dass die Altstadt nicht irgendein Nebenquartier, ein Wohnquartier oder irgendein Überblitz aus alten Zeiten ist, sondern die Altstadt als Teil der Innenstadt, aber als speziellen Teil.
00:36:40: Und daher sollte sich die Altstadt ein wenig entwickeln.
00:36:44: dass man vielleicht in vierjähriger Schaft doch etwas investiert, dass es schön erhalten wird und nicht, dass es verlottert.
00:36:51: Die Altstadt ist sehr gut erhalten.
00:36:53: Das ist zu der beste Erhaltung der Altstadt, in der wir in der Schweiz überhaupt haben.
00:36:58: Und das sollte bitte auch so bleiben.
00:37:00: Und nicht, weil es jetzt gerade ein bisschen schlecht ist, nicht nur um die Altstadt und die ganze Stadt.
00:37:04: Die hat mit ihnen ein Problem zu kämpfen, aber dass auch kommende Generationen aufnehmen.
00:37:10: Wunderschöne, wenn nicht die schönste Ausstatt können, Blicke.
00:37:14: Ich glaube, die Leute, die in der Altstadt wohnen, aber auch dort ihr Unternehmen haben oder irgendein Gewerb, das ist eine sehr eingeschworene Gemeinschaft.
00:37:22: Da kennt man sich wirklich, man unterstützt sich auch gegenseitig.
00:37:26: Oder ist das jetzt sehr idyllisch von mir?
00:37:29: Nein, nein, aber ... Als Speziell in der Ausstatt vielleicht nicht.
00:37:33: Ich denke, das hat sich jedes Quartier... Es war früher noch etwas anders, wenn man Geschichten gehört, wie es gelaufen ist in den sechziger, siebziger oder noch früher.
00:37:47: Das war vielleicht noch etwas anders.
00:37:49: Die Altstadt stand noch etwas alleine oder hatte Vorreiterrollen gegenüber wachsenden anderen Quartieren, die damals frisch waren, die man erst gerade spätestens hergelegt hat.
00:38:05: Heute sind es riesige Quartiere.
00:38:07: Aber ich glaube, jedes Quartier hat seine eigene Keite.
00:38:10: Also, wenn man auf Bötzungen geht, dann ist ganz klar Bötzungen.
00:38:14: Man kennt sich, man schaut so lange.
00:38:16: Und das ist auch die Schöne, wenn man auf Bötzungen geht.
00:38:18: Und das Gleiche ist auch, wenn man auf Met-Gate und andere Quartier.
00:38:22: Und in der Altstadt ist das so ein bisschen jährlich.
00:38:24: Das wird auch bleiben, da habe ich auch keine Angst, dass das wegkommt.
00:38:27: Ihr hattet ein paar in der Obergasse.
00:38:30: Das ist jetzt nicht ein riesiges Lokal, aber doch genug gross.
00:38:33: Aber habt ihr auch schon über Leid zu expandieren?
00:38:36: oder zu zügeln oder irgendwie, ja?
00:38:39: Nein, nein.
00:38:40: Ich wohne dort, wo ich bin.
00:38:42: Uns gefällt es dort hier.
00:38:44: Wir haben keine Blende, hier wegzukommen.
00:38:48: Größer wäre manchmal besser auf der anderen Seite.
00:38:52: Manchmal ist es einfach etwas kleiner und überschaubar schöner als riesengroß.
00:38:57: Wir sind schon recht gross und irgendwo lenkt es dir an.
00:39:02: Wir sind schon fast bei den Feiertigen, die vor den Tören stehen.
00:39:06: Und wenn ich jetzt ... Jetzt ist wieder eure Expertise als Barkeeper quasi gefragt.
00:39:12: Wenn ich jetzt einen Cocktail serviere, meinen Gäst, der jetzt nicht allzu kompliziert ist, der sogar Regenstang bringt oder ein Drink, was würdet ihr empfehlen?
00:39:22: Ja, ich glaube, die alte Jahreszeit ist durch den Moment für warme Drinks.
00:39:27: Mhm.
00:39:28: Da gibt es ganz viele.
00:39:29: Man kann auch klassisch eine Glühwein machen.
00:39:32: Das muss nicht immer ganz banal sein.
00:39:34: Man kann hier die kreativitätfreie Lauf lassen.
00:39:38: Wichtig ist nur, dass man in einem kräftigen, guter Rotwein startet.
00:39:42: Oder auch mit einem Weisswein, warum nicht.
00:39:44: Und dann kann man den Würzen weimeln.
00:39:48: Das wäre etwas für den Heimen.
00:39:50: Und wenn man weg vom Weimöchen möchte, dann kommt man noch mal richtig, z.B.
00:39:54: bei Glutschen.
00:39:56: Das habe ich noch nie gehört, okay?
00:39:58: Im Prinzip die gleiche Geschichte.
00:40:01: Aber statt, dass man mit einem Weih losläuft, würde man die Scheine nehmen und dann noch leicht verdunnen mit Wasser.
00:40:08: Oder mit einer Limonade, mit einer Ginger Ale oder mit einer Ginger Beer, so etwas in die Richtung.
00:40:13: Und wenn Sie sagen Gewürze, so die typischen Weihnachtsgewürze, wie z.B.
00:40:16: wenn Sie nicht nauken und zimmeln, oder was würden Sie tun?
00:40:19: Nauken, zimmeln, natürlich etwas Sternaniswürdig, und natürlich Zitros, Orangenzitronen.
00:40:28: Ingwer z.B.
00:40:28: passt super in die Richtung, aber jeder, wie er es gerne hat.
00:40:33: Gut, das klingt super.
00:40:35: Lauren Struchenitze, wenn wir noch in Zukunft schauen.
00:40:38: Was habt ihr noch für die Pläne, die weiter an die ihr persönlich, aber vielleicht auch mit den Twentys Paar?
00:40:45: Ich glaube, so wie es im Moment ist, sind wir ganz gut aufgestellt.
00:40:50: Was ich gerne möchte, wir haben ein relativ frisches Paar-Team.
00:40:55: Es hat ein Paar-Wächs-Ungen in den letzten zwei Jahren.
00:40:58: Das würde das etwas festigen.
00:41:01: dass sich hier vielleicht der ganze Team Spirit noch mehr verbessert.
00:41:07: Und dass wir so weiter machen wie bis anhin und unsere Städte verbessern.
00:41:11: Mit neuen Kreationen, neuen Cocktails.
00:41:14: Im Moment sind wir schon wieder dran zu überlegen, was im Frühling der neue Trend ist.
00:41:20: Auf was würde sich unsere Gäste freuen?
00:41:23: Und so unsere Einschleischung, unser Service, ganz ein wenig weiterzubringen.
00:41:30: Ihr seid ein Bieler und ihr habt das letzte auch Musik von Bieler gewünscht, nämlich von Pegasus Last Night on Earth.
00:41:38: Warum das Lied?
00:41:40: Ich bin eigentlich ein grosser Fan von Pegasus.
00:41:43: Es ist nicht die Musik, die ich alltags gelassen habe, aber mindestens ein, zweimal ein Monat.
00:41:48: Ich lasse mich gerne auf Pegasus.
00:41:51: Ich darf am letzten Lake Life vom Konzert sein.
00:41:54: Fantastisch war das sehr, sehr genossen.
00:41:57: Und jetzt das letzte, dass ich die halbe Band kenne.
00:42:01: Der Drammer war unser Nachbar von Twentys.
00:42:03: Er wohnte in Visaville.
00:42:05: Er kam hier vorbei.
00:42:06: Noah Vera Guth, der hier in der Altstadt lang wohnt, war direkt Visaville in meinem Nachbar.
00:42:13: Ich glaube, Pegasus verbindet viel mit der Altstadt und ich gebe es so.
00:42:19: Umso mehr freue ich mich über den Erfolg, was sie haben und die gute Musik, was sie gemacht haben oder immer noch machen.
00:42:27: Merci
00:44:05: vielmals für das Gespräch, Lorenz Struchen.
00:45:10: Merci vielmals.
00:45:31: Der Aschur Talk.
00:46:08: Jederzeit zum Nachlosen auf aschur.ch und auf allen gängigen Podcasts.
00:46:26: www.dealc-lis.ch.
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