Kinobesitzerin Edna Epelbaum: "Ich laufe aus schlechten Filmen nicht einfach raus"
Edna Epelbaum wuchs in der Stadt Biel oberhalb eines Kinos auf, ihre Spielplätze waren die Projektionskabinen. Der erste Film, den sie sah, war «Heidi» – schwarz-weiss: «Ich schrie durch den dunklen Saal: Warum schlafen hier alle?», erinnert sie sich lachend an ihre erste Kinoerfahrung als Dreijährige.
Obwohl sie zunächst nach Amerika ging, um eigene Wege zu finden, übernahm sie später das Familienunternehmen von ihrem Vater Vital Epelbaum. "Für meinen Beruf gibt es keinen eidgenössischen Fachausweis - das ist "learning by doing". Der Vater liess sie machen, stand beratend zur Seite: «Wir hatten uns gemeinsame sechs Monate Probezeit gegeben um zu...