Sabine Reber: "Gärtnern ist wie Sex oder Kochen - das kann jeder"

Shownotes

Die gebürtige Bielerin Sabine Reber wird auch schon mal als «Gärtnerin der Nation» bezeichnet. Sie selber meint dazu achselzuckend «wenn man im TV kommt, ist man irgendwann mal irgendetwas ‹der Nation›..».

Die Autorin, die heute im Saanenland lebt, erzählt auch von Brüchen in ihrem Leben, vom Schreiben und vom plötzlichen Ende ihrer langjährigen Gartenkolumnen: «Es ist ein grosser Teil meines Selbstverständnisses, der wegbricht.» Statt Stillstand setzt sie auf Bewegung, im Denken wie im Alltag: «Ich bin ein Bewegungsmensch.»

Ein Gespräch über das Guerilla-Gärtnern, ihre Abneigung gegen Tulpenfelder, König Charles als Vorbild, und ihr Mantra: «Jeder Mensch braucht einen Garten.»

Transkript anzeigen

00:00:00: Klartext,

00:00:01: der Aschutalk

00:00:02: mit Nicoletta Cimino.

00:00:04: Wird euch präsentiert vom Kärcher-Store in Lies.

00:00:07: Wir von DLZ Team beraten, verkaufen und pflegen alle Kärkergeräte.

00:00:12: Mit den Kärkern wird diese Hei wieder wow!

00:00:16: Mehr unter dlz-lies.ch.

00:00:19: Wir kommen im klartexten Maschur-Tag

00:00:21: auf aschurt.ch

00:00:22: als Podcast und auf Radio Kanal drei.

00:00:24: Eine Stunde lang rede ich jede Woche mit einem interessanten Gast heute jemandem, Einzigartiges, das hat viel Talent.

00:00:32: Aber ein einzigartiges Talent hat viele Leute umrangend mir total abgeht.

00:00:36: Der grünen Daumen ist aber noch viel mehr.

00:00:39: Es ist eine begnadete, erfolgreiche Journalistin Schriftstelle.

00:00:43: Vielleicht einen Weltenbummler kann man sagen?

00:00:45: Eine Lebenskünstlerin auch politisch engagiert.

00:00:48: Willkommen im Klartext Sabine Reverr!

00:00:50: Ja, in Nicoletta.

00:00:51: Schön, dass

00:00:52: du hier bist!

00:00:53: Danke vielmals!

00:00:55: Zum Anfang gab es die Sendung auch Klartext und jetzt müssen wir schnell klartext reden.

00:01:00: Ohne eine grosse Erklärung gibt es noch fünf Wortbaare und ihr müsst einfach immer zähnt oder zangern entscheiden.

00:01:07: Und das dürft schon vielleicht eine kurze Erklärungsabgabe nicht zu lange

00:01:11: sein.

00:01:11: Seid ihr bereit?

00:01:11: Ja sicher,

00:01:12: gefangen!

00:01:12: Das ist nicht so schlimm... Berg- oder Meer?

00:01:15: Hast

00:01:15: du schon Berg?

00:01:17: Basilikum oder Brönnessel?

00:01:20: Bronnessle interessant.

00:01:22: Velo oder Ski?

00:01:23: Ich

00:01:25: bin sehr gerne auf der Ski und gar nicht gerne vom Mountainbike, also ganz eindeutig Ski-Durren.

00:01:31: Gehen oder bleiben?

00:01:33: Bis jetzt bin ich immer gegangen wenn es brenzlig wird aber ich bin nicht sicher ob das die beste Strategie ist.

00:01:40: Und noch Frühling oder Herbst?

00:01:43: Ja, schon den Frühling gerne.

00:01:45: Wegen dem Garten und wegen der Skihochdauer.

00:01:48: Ich gehe sehr gerne im Frühling in die Höhe

00:01:53: auf.

00:01:53: Wenn man euch etwas mitverfolgt aus der Ferne, merkt man das.

00:01:57: Das reden wir vielleicht noch.

00:01:58: Die nächste Stunde möchte ich zuerst kurz vorstellen.

00:02:01: Sie sind neunzehntes siebenzeig zu Bern auf die Welt gekommen.

00:02:03: Sie ist jetzt bioaufgewachsen.

00:02:05: Ihr habt schon als junge Frau oder sogar noch als Jugendliche.

00:02:10: Sie war unter anderem in der Jugendredaktion von Biele-Tagblatt.

00:02:14: Da haben wir etwas gemeinsam.

00:02:15: Sie studierte nach der Schule in Freiburg Kommunikationswissenschaften und machte noch eine zweijährige Journalistenausbildung.

00:02:23: Sie schaffte als Journalistin für diverse Medien in der Schweiz, sie war eine erfolgreiche Reporterin.

00:02:29: Ende die neunziger Jahre wanderte er nach Irland aus.

00:02:32: Er lebte dort zusammen mit dem Schweizer Schriftsteller Hans-Jörg Scherterleib.

00:02:37: Ich schreibe zurück in der Schweiz wieder als Journalistin, als Buchautor in Tätig.

00:02:43: Unglaublich viele Sachbücher über das Gärtnern.

00:02:46: Über ein Dutzengloppe?

00:02:47: Ja ich habe es nicht so genau gezählt.

00:02:49: Es sind ja noch viel Ko-Produktionen.

00:02:51: Also ich schreiber gerne Bücher mit jemand anderem zusammen.

00:02:54: Ich komme darauf an wie man erzählt aber auch sehr

00:02:57: viele.

00:02:57: Sie wurden

00:02:58: hier schon als Gärtnerin der Nation bezeichnet worden.

00:03:02: Ich weiss jetzt

00:03:03: gar nicht, ob das so gut findet.

00:03:05: Das

00:03:06: war mit diesen grossen Präsenten.

00:03:14: Irgendetwas von Nationen wird man ja meistens übers Fernsehen.

00:03:17: Das ist

00:03:17: richtig!

00:03:18: Aber schon gut, dass es kommt und das geht wieder.

00:03:22: Du lebst momentan im Sanland?

00:03:23: Ja.

00:03:24: Die haben eine Tochter, die ist inzwischen volljährig.

00:03:27: Dein Leiderzeitung der Trogisterstärken?

00:03:29: Ja, das ist richtig.

00:03:31: Du hast vorhin schon gesagt Begeistertische Eintouren gängern.

00:03:34: Habe ich etwas elementar Wichtiges vergessen?

00:03:38: Ich bin wirklich ein Bewegungsmönch.

00:03:42: Ich bin auch deshalb am Anfang sofort vom Romanschreiben in den Garten rausgegangen, weil ich eigentlich nicht langsamer sitze.

00:03:51: Okay!

00:03:51: Ich bin gerne in Bewegung und ich mag etwas machen, also nicht unbedingt Materiellen.

00:03:58: Darum bin ich auf die G-Dauer gekommen, wenn man sich stundenlang aufgelaufen kann.

00:04:03: Das ist mein absoluter Albtraum!

00:04:04: Aber es ist gut, dass es

00:04:06: Leute gibt.

00:04:07: Wir rufen zum Denken und zum Kopf klar überkommen.

00:04:12: Es ist das Beste, was es gibt.

00:04:14: Ich glaube schon, dass der Kopf natürlich, wenn wir uns auch körperlich anstrengen kann, dann ist er ein wenig zu wesentlicher.

00:04:20: Und die Jette hat eigentlich den gleichen Effekt, aber mit dem Rückenproblem, dass du stundenlanger Jette

00:04:25: nicht mehr so gut

00:04:26: aufgeladen bist ...

00:04:28: Ist ja gut, wenn man etwas hässig ist oder so.

00:04:30: Jätten und verlaufen?

00:04:31: Ich hasse es nicht so gerne.

00:04:33: Wenn ich demo Gartenberatung mache ... Wenn die Leute hässigen sind, dann muss sie erst mal mit einem Kleinen ... Da müssen wir einfach ein bisschen schnuffen.

00:04:40: Dann kommt der Ärger in den Moment erst mal ein wenig schnupfen.

00:04:45: Und das ist eine negativere Gedanke.

00:04:49: Das ist nicht so gut im Garten.

00:04:50: Es ist nicht gut für

00:04:51: die Pflanze.

00:04:54: Die schlechte Sache sollte man wissen auch nicht, wo.

00:04:57: An den anderen.

00:04:57: Dort, wo sie angehören.

00:04:58: Mit der Pflanze?

00:04:59: Ja, bei den Ursachen.

00:04:59: Jetzt

00:05:00: ist

00:05:04: es ja so absender.

00:05:06: Genau, zurück zum Absender!

00:05:07: In die Fotofrühlinge.

00:05:09: Hier haben viele Leute das Gefühl, ich muss mich ... Man sieht sie auch sprießen.

00:05:14: Ich will mit dem Garten beschäftigen.

00:05:16: Viele haben einen Garten oder wollen vielleicht ein Garten.

00:05:18: Oder wollen sich irgendwie mit den Pflanzen beschäftigen können.

00:05:21: Der hat vor ein paar Jahren Das Gartenmanifest geschrieben.

00:05:24: Ich will gerne ein paar Punkte zudieren, die wir gefallen haben.

00:05:28: Jeder Mensch braucht eine Garte und sie kann einen Balkon oder ein Fleckchen von öffentlichem Grün erobert werden.

00:05:34: Das ist das Ende, was wir uns aufgefallen haben.

00:05:36: Die Sangerin ist auch Gärten sein mächtiger Symbol der Hoffnung.

00:05:40: Und jeder Mensch hat recht auf eines Stück Hoffnungen.

00:05:45: Und das Dritte, was man noch aufgefallen hat, sind Gärtneren wie Sex oder Kochen.

00:05:50: Das kann jeder.

00:05:51: Ja, ich würde immer noch sagen, dass es manifest gibt.

00:05:54: Vielleicht ist das etwas vom gültigsten, den habe ich so aufgeschrieben ... Ja, das mit der Hoffnung.

00:06:00: Es geht auch angesichts von der Welt, glaube ich, noch an die Kutterworte.

00:06:04: Dass man einfach ... vielleicht sind wir schon an dem Punkt, wo Martin Lutte gesagt hat, wenn die Welt untergeht, würde er gehen, eine Bohnpflanze.

00:06:13: Es ist für mich also ... Eine Baumpflanze ist wie etwas vom Sinnvollsten, das wir noch machen können.

00:06:20: Also gerade trotz allem eine Baumpflanzung.

00:06:23: Das macht mich immer noch ein wichtiger Punkt und ich habe auch eine Baum-Pflanze am Ort, wo man vielleicht nicht dafür vorgesehen ist.

00:06:31: So Geria?

00:06:32: Ja.

00:06:33: Ich habe viel gemacht.

00:06:35: Wie finde ich immer noch ... Okay, nehmen wir einen Baum pflanzen.

00:06:40: Hätten jetzt Bio auch einen Baumpflanz?

00:06:42: Ja, jetzt bio

00:06:43: ein paar Sachen Pflanzen.

00:06:44: Ich glaube nicht weiss von dem sie es sind, aber ich habe mir das nicht im Detail... Nein,

00:06:49: nein!

00:06:50: Mir kann nicht Alte, sonst hätten plötzlich

00:06:52: jemanden... Aber die Paarfahre, ja, natürlich.

00:06:53: Sie waren gelugt und haben wieder gewachsen.

00:06:56: Sehr gut.

00:06:59: Warum braucht jeder Mensch eine Garten oder etwas Grünes, sondern sich darum kümmert?

00:07:04: Also gut ... Wir haben alle Lebewesen von den Pflanzen ab.

00:07:08: Mit der Photosynthese und der Luft, die wir mit gebrauchen Pflanzen zu erleben können.

00:07:14: Unsere ganze Nahrungskette basiert auf den Pflanzen.

00:07:17: Das wird von Lutterindustrie und Erdöl vergessen, dass sie Grundlage für unser Leben sind.

00:07:25: Die brauchen wir, dann müssen wir sorgend sein.

00:07:29: Dann wird zu wenig Gewicht beigemessen.

00:07:33: Und es ist auch so eine ... Das ist ein Urinstinkt von Menschen.

00:07:36: Dass wir gleich im Instrum spüren, dass wir von den Pflanzen abhängig sind und diese brauchen.

00:07:45: Dass man in der Früh gefreut hat, wenn Bäume treiben oder was fängt an zu verblühen.

00:07:50: Das ist so ein Urinstinkt vom Mensch, das wir es wirklich brauchen.

00:07:55: Glauben Sie, dass Pflanzen eine Seele haben?

00:07:58: Ja unbedingt!

00:07:59: Ich finde auch, dass die Pflanzen den Recht haben sollten.

00:08:02: Ich war auch mal auf die Garten-Reise in Holland und das Titel musste ich noch in den Köykenhof machen.

00:08:08: Das ist das Topen,

00:08:10: das Farm?

00:08:11: Wenn man mich weigert, dann ist es wie ein Disneyland von ... Es hat mit den Gartenbauen nichts zu tun.

00:08:19: Die Industrialisierung der Pflanze tut mir so weh, es tut mir wirklich weh.

00:08:24: Das ist wie Massentierhalt.

00:08:27: Wir sind in einer Batterie wühler?

00:08:29: Ja klar!

00:08:30: Da werden sie aufgehört, wenn sie fertig bleiben.

00:08:33: Ich habe auch mit meinen Gästen gesprochen und dann sahen sie alle, das haben wir noch nie überlegt.

00:08:37: aber ja stimmt eigentlich.

00:08:40: Ich mache es nicht mehr, ich finde die Pflanzen ... Etwas anderes.

00:08:46: in der Stadt.

00:08:47: bei diesen Millionärshäusern haben sie Donnern, die sich alle zwanzig Zentimeter an den Donnernen tecken sofort.

00:08:55: Die Arme geschöpfen wenn sie keinen Platz zum Wachsen haben und in zweiter Jahr tut man es eh wieder durch neue Ersätze.

00:09:03: Ich finde Pflanzen sind eine Seele und sollten recht haben.

00:09:07: Wir sollten ihnen als Lebewesen begegnen.

00:09:11: Redet ihr damit?

00:09:13: Ja!

00:09:14: Ja.

00:09:14: Warum?

00:09:15: Du bleibst jetzt draussen, warum machst du das nicht?

00:09:17: sprießen?

00:09:17: Nicht

00:09:18: einmal!

00:09:18: Aber einfach so ... Komm, wir probieren es doch hin.

00:09:21: Es gibt mit Änderungen eine Art liebbevolle Zuwendung.

00:09:26: Darum habe ich auch, wenn ich für die Leute gehe, nicht gerne, wenn sie da herumfluchen und beim Jetten mit dem Hacken hier vom Zeug umführen würde, finde ich so ... Nein, im Fall.

00:09:37: Eigentlich muss man ... Ich glaube, es ist wichtig, dass wir wie ... Es gab den guten Gedanken mehr Raum, also gerade in dieser verrückten

00:09:45: Zeit.

00:09:46: Die Pflanze und der gardischen Ort, wo man wirklich darf, freundlich den anderen Lebewesen begegnen.

00:09:54: Hätet ihr die Liebe zu den Pflanzen?

00:09:57: Und auch ein gewisses ... Ja, wie soll das sein?

00:10:00: Hast du schon das Kind gehabt?

00:10:02: Ich glaube schon, ja.

00:10:05: Bei meinen Grosseltern war ich viel im Garten.

00:10:07: Ich habe immer gerne ... Ich hatte Blumen.

00:10:12: Aber Schnittblumen kaufe ich dir in diesem Fall nicht?

00:10:15: Ja, das ist die Frage.

00:10:16: Es ist ja etwas ökologisch fragwürdig.

00:10:19: Aber es gibt schon Demo, dass sie daraus tauben kann im Wissen.

00:10:25: Ich weiss auch, wie sie alles mehr aussehen.

00:10:28: So wie wir demo gleich ... Ich mag Donald's Guide, ob es schon wirklich der Gegner ist.

00:10:32: Ich bin eigentlich nicht konsequent.

00:10:36: Ja oder vielleicht auch nicht extrem?

00:10:37: Nein, ich denke mal, okay das ist jetzt nicht ein Mangelkauf oder so, die kommt von irgendwann... Daher komme ich

00:10:45: ja jetzt... Lust auf Mangel!

00:10:47: Man muss auch nicht in Situationen anderen nicht sagen was man muss oder nicht muss.

00:10:53: Das darf man auch etwas toleranter sein, glaube

00:10:56: ich.

00:10:56: Sie sind ja die grünen Parteien, aber jetzt redet ihr wie eine Liberale?

00:11:00: Ja ... Ich bin ändert beim Denken, wenn ich nicht so dogmatisch finde.

00:11:07: Man darf Prinzipien haben und es noch brechen.

00:11:12: Es ist wie mit der Schneckenkörner.

00:11:14: Eigentlich machen wir alles bei uns nur, wenn ein Kleid von den Giftungen drin ist, das ist nichts mehr.

00:11:21: Also, es gibt halt Sachen, Das ist nicht ganz korrekt.

00:11:25: Es funktioniert, also machen

00:11:26: wir es gleich.

00:11:28: Wenn wir von diesem Reden reden, dass der Finger alles etwas mit Pflanzen machen sollte ... Wenn ich ein Totals-Greenhorn bin und euch keine Garten habe oder vielleicht so eine No-Acht-Fünfzehn-Baukorn, was würdet ihr mir empfehlen?

00:11:44: Wie viel Sonne oder Schatten hat das?

00:11:47: Morgen hat es Sonnen, am Abend schatten

00:11:50: sie.

00:11:53: Ähm... Es kommt nicht darauf an, wie heiss es ist oder wenn es im Sommer sehr heisse wird.

00:11:57: Es kommt auch nicht einmal so drauf ab, ob sie zum Morgen oder am Abend wie viel Sonne hat... Nehmen wir eine

00:12:01: masse schlechte Bedingungen?

00:12:03: Nein, es gibt keine schlechten Bedingung.

00:12:05: Kaktüren!

00:12:08: Wenn es heiss ist, dann gibt es natürlich die ganzen mediteranen Pflanzen, die gut sind auf Egenbäume und solche Sachen.

00:12:14: Ich schaue vor allem auf ... das Klima nicht einmal so sehr auf die Ausrichtung.

00:12:19: Aber wenn wirklich die Sonne anbrennt, dann ist es gut, wenn man natürlich ... die Pflanze entsprechend wird.

00:12:25: Alle mediteranen Kräuter, unsere Gefeigenbäume, Granatöpfel, sorgige Sachen, einfach alles, was aus dem mediterane Gebiet kommt.

00:12:34: und wenn es halt eine Schattung ist, dann muss man einen Kleinen bei den Funken, bei den Waldpflanzen schauen, beim Mangold, Salat oder Peterlick zum Beispiel.

00:12:47: Es gibt ganz viele Dinge, die im Hauptschatten gut kommen.

00:12:51: Das ist eigentlich der wichtigste ... Ist es heiss und bräumt die Sonne an?

00:12:55: Oder ist ein Änderer so etwas Waldrand-Waldklima?

00:12:59: Und dann entsprechend eine Pflanze auslassen.

00:13:02: Wenn ich nach oben gehe, wandere oder so, sage ich oft in meiner Begleitung, das wäre schon schade.

00:13:06: Ich komme wirklich überhaupt nicht draus mit Pflanzen.

00:13:09: Da hat sicher ganz spezielle Blumen oder Pflanzen, und ich kann sie nicht erkennen.

00:13:17: Ich könnte mich bilden, aber das ist in der Schule nicht so gelähnt worden.

00:13:20: Fingert ihr, dass man hier noch mehr klingeln muss?

00:13:25: Dass sie die wichtigsten Bäume unterscheiden

00:13:27: können?

00:13:27: Es hat sich wie eine Rübricht, wenn wir alle diese Apps aufhand

00:13:31: haben ...

00:13:32: Alles kann bestimmen!

00:13:34: Es stimmt zwar nicht immer, aber im Gross und Ganzen kann man inzwischen recht gut machen.

00:13:41: Ich finde es auch noch gut, Zugänglich jetzt wie das Wissen.

00:13:47: Ein bisschen demokratisiert hier,

00:13:49: oder?

00:13:49: Ob es mir eigentlich wieder die Job und die Existenz kostet, würde ich ja.

00:13:53: Ich habe niemanden mehr Gartenbücher gekauft, den man so leicht kann in Fragen.

00:13:59: Das meiste stimmt sogar.

00:14:02: Also sagen wir so, wenn sie einfache Fragen sind, dann stimmt's.

00:14:06: Apropos Gärten.

00:14:08: Es war eine Zeit, als gesagt bei der Einführung Zirland zu Hause.

00:14:11: Jetzt gibt es die berühmte angusächsische Gartenkultur mit den englischen Garten, die sehr bewundert werden.

00:14:18: Was haltet ihr davon?

00:14:20: Ich

00:14:21: liebe sie immer noch.

00:14:24: Die Welt, die ich mir immer darauf berufen werde ... Im August-September war ich zu glücklich, wieder mal über die Gärten zu gehen.

00:14:34: Die Faszination ist immer noch gleich wie beim ersten Mal.

00:14:38: Es ist einfach toll mit all den schönen alten Bäumen und Studenbetten.

00:14:44: Das enorme Wissen, das dort drin ist – auch diese Wertschätzung.

00:14:49: eine andere Wertschätzung für die Pflanzen.

00:14:53: Also wirklich auch in den Gartenkulturen?

00:14:55: Ja, ich fühle mich dieser Welt immer noch sehr verbunden.

00:14:58: Schön!

00:14:59: Wenn man jetzt hundert Quadratmeter zur Verfügung stellen würde oder darauf machen könnte, was der weiss, was er macht

00:15:05: ... Das wäre zu viel.

00:15:07: Ich suche eigentlich nicht grosse Sachen, weil ja, zeitweise gab es grossen Gärten letztendlich im Staat und mussten aufgeben, weil ich mit den Schulter ein Problem habe.

00:15:18: In welchen ist das Wein?

00:15:20: Ja, ich bin jetzt fifty-sef.

00:15:21: Man merkt halt auch, dass man nicht mehr den ganzen Tag umgraben kann und Bäume löpfen muss.

00:15:28: Darum finde ich, wenn man ältwitzig grosse Gärte nicht unbedingt attraktiv ist.

00:15:33: Aber sagen wir mal, ihr hättet einen?

00:15:35: Aber die anderen müssen für euch gestaltet werden.

00:15:37: Ihr könnt einfach sagen, was sie erwähnt hat.

00:15:39: Ihr müsst es nicht selber machen, wenn ihr die Schulter erwähnst.

00:15:41: Wie sieht das aus?

00:15:43: Ja, vielleicht schon.

00:15:45: Vielleicht wie so eine ähnliche Garten?

00:15:48: Wenn man die Mittel dazu hat, sieht man aus wie bei König Charles, das macht es relativ

00:15:54: gut.

00:15:54: Macht es auch gerne oder?

00:15:55: Das war

00:15:55: einer der ersten Bio-Gärtneren überhaupt.

00:15:59: Ja, das wollte ich noch sagen und er hatte ja quasi auf oberster Stelle für diese.

00:16:03: Er hat wirklich dort unterschätzt.

00:16:05: Er ist wirklich ein Pionier.

00:16:07: Wenn ich die Mittel hätte, würde ich so machen wie er.

00:16:11: Sehr schön!

00:16:12: Das wird nicht eine Wiederkönig-Chance.

00:16:14: Ja, genau!

00:16:14: Es gibt mir irgendwie hunderte Angestellte, die man um einen

00:16:19: Jagd trinken

00:16:20: kann.

00:16:21: Man kann zum ersten Lied passen wunderbar thematisch von der Dolly Parton Wildflowers.

00:16:26: Warum das Lied?

00:16:27: Ja, ich finde sie eine tolle Figur.

00:16:30: In allen Widersprüchen finde ich sie wirklich wahnsinnig lässig.

00:16:34: Ich kann die immer mögen und jetzt, weil sie alt ist, finde ich so ... Das ist wirklich megacool!

00:16:40: Sie hat ja mal gesagt, dass sie wahnsinnigen anstrengend und teuer.

00:16:43: so bin ich gut zu sehen.

00:16:45: Diese Sprüche macht mich super.

00:16:48: Ich möchte im Alter eine freche Schnore

00:17:20: haben.

00:17:35: Wir kommen zurück im Klartext mit einer schriftstelleren Journalistin, Gärtnerin mit Sabine Reber.

00:20:27: Wie war es für dich, dort zu leben?

00:20:31: Ich war gerne dort.

00:20:33: Ich bin dort ganz fest in die angelsächsische Gartenwelt gefolgt und habe mich dort ... Ich fühlte mich sehr daheim.

00:20:40: Es war sehr inspirierend, denn ihr habt mehrere Bücher in Irland geschrieben, die gut sind gelaufen und erfolgen.

00:20:46: Ja

00:20:46: ja, ich schrieb Romänen, Erzählungen, Lürchen ... Ich hatte dann auch viel Zeit.

00:20:52: Das Leben ist ein bisschen billiger, wenn man so in Irlands Abfall vom Schuss lebt.

00:20:56: Dann hat man hier viel Freiheit zu leben.

00:20:59: Und ich hatte noch kein Kind, muss man sagen.

00:21:02: Das Leben anders ist, wenn man als eine lehrtiende Frau für ein Kind schauen muss.

00:21:09: Die Möglichkeit ist schon nicht gleich.

00:21:12: Ja, dort eigentlich viel Zeit.

00:21:17: Sie hat etwas angesprochen, das viele kreative Frauen kennen, die Kinder haben.

00:21:25: Man muss sich wie wenn ein Teil vom Körper oder vom Hirn gar nicht zur Verfügung steigt, weil man Mutter ist und man isst ja gerne so.

00:21:36: Als er eine Tochter auf die Welt kam ... dass sie Zeit hatte, um schon wieder.

00:21:42: Am Anfang hatte ich noch etwas Erzählungen.

00:21:46: Und dann ist es relativ schnell eingebrochen, aber ich wollte die Kraft nicht mehr haben.

00:21:50: Das hat eigentlich einen Moment gedauert, bis ich realisiert habe, dass ich Kraft gar nicht mehr habe, um das zu machen.

00:21:57: Und nachher, als Sie so verlaufen haben ... Es ist vielleicht auch weggeirrt, dass es so feste Gartensachen gibt.

00:22:03: Mit einem kleinen Kind kann man sehr gut gärtnern.

00:22:06: Und sie ist ja bei allen ... Die Buchprodukte waren immer dabei, und das ging super.

00:22:12: Sie hat alles entdeckt und hat mitgemacht.

00:22:15: Es war auf der Photone, aber sie musste einfach umgehen.

00:22:19: Und es gab sich so eine Dynamik.

00:22:22: Die Gartenbücher schreiben mit den Kindern.

00:22:26: Das ist super!

00:22:26: Und eine Romanz schreibt, das geht eigentlich nicht.

00:22:29: Dann hat man einen ganz anderen Rhythmus.

00:22:32: Jetzt

00:22:33: ist sie schon gross, wenn ihr wieder eine Romance schreibt?

00:22:36: Ja, jetzt werden der Moment langsam wieder die Vater aufzunehmen.

00:22:41: Eine Gedichtbandfertigung.

00:22:43: Ich habe letztendlich recht viel Lührung geschrieben.

00:22:45: Immer ein bisschen Lührungen geschrieben ... Jetzt hat es wieder etwas mehr Gewicht und Ernsthaftigkeit bekommen.

00:22:53: Ja, ich arbeite am Roman, aber weil ich so lange war, muss ich jetzt auch nicht pressieren.

00:22:58: Ich bin so süffelig langsam dran.

00:23:01: Wir

00:23:01: sind im Zimmerwunsch.

00:23:03: Es interessiert mich sehr, wie kreative Leute das machen.

00:23:06: Was habt ihr für Ritual beim Schreiben?

00:23:08: Oder was für eine Tageszeit zum Beispiel oder tut er sich ganze Tage freinein?

00:23:12: Möchtest du irgendwo an einem bestimmten Ort sitzen?

00:23:15: Wie ist

00:23:16: das?

00:23:16: Das mit dem Roman schreiben ... Es war eine schwierige Frage.

00:23:20: Ich muss sagen, ich war früher ein Bikettraucherin und das alles schrieb als Rauchenkoppel.

00:23:28: Und auch etwas wie hier an Alkohol-Konsum, muss man sagen.

00:23:33: Das beide nicht mehr machen ist ... Ich weiss es noch nicht so recht.

00:23:38: Wenn ich wirklich richtig in den Roman hineingehe, im Moment bin ich mehr so ein bisschen drum umgedäntelt.

00:23:48: Wie das geht, muss ich noch etwas Neues finden.

00:23:52: Ich weiss es eigentlich noch

00:23:53: nicht.

00:23:54: Vielleicht ein Neues-Ritual?

00:23:55: Ja ... Wasser trinken!

00:23:57: Es ist vielleicht eine Lederinke.

00:23:58: Das mache ich eigentlich.

00:23:59: Aber es ist natürlich gleich nicht zu geliehen.

00:24:02: Aber ja, es ist wie keine Frage zurück in die alten Lasten zu gehen.

00:24:08: Das ist keine Frage.

00:24:10: Aber wenn man jung ist, hat man auch das Gefühl Gesundheit habe für immer und ... Man überlegt sich das auch nicht so.

00:24:19: Das ist schon anders,

00:24:21: ja?

00:24:22: Sie sind zurückgekommen in die Schweiz.

00:24:24: Ist es schwierig, sie wieder anzukommen hier?

00:24:27: Ja und nein!

00:24:29: Ich hatte einen recht guten Laufgab, der mit den Gartenkolumnen aufbläubte.

00:24:36: Er brachte ein Schach aus dem angelsächsischen Mignon, da hat er in der Schweiz angefangen ... Ich hatte jahrelang überall die Gartenkolumne und eine gewisse Bekanntheit.

00:24:47: Es war eigentlich eine lässige Zeit, es ist lang gelaufen, ich habe Aufträge und Läsungen gehabt ... Also ja, eigentlich hatte ich recht eine coole Zeit.

00:24:58: Wir haben vor uns im Gespräch noch kurz darüber geredet, ihr hattet für die letzten fünfzehnzehnte Jahre, habt ihr gerade den Kolumnen geschrieben?

00:25:05: Ja, das vierte Jahrhunderte.

00:25:07: Und das bricht jetzt ein wenig weg, weil natürlich der Redaktion überall spart.

00:25:11: Die

00:25:12: letzte ist eigentlich letztes Jahr, also ja, es spart diese Weg und das ist wirklich der erste Frühling, in dem ich keine Kolumne mehr habe.

00:25:21: Ja, recht ein grosser Teil von meinem Selbstverständnis.

00:25:26: Ich wache die Themen auf in der Nacht und denke, das wäre eine coole Geschichte.

00:25:31: Du willst gar keine Kolumne

00:25:32: mehr?

00:25:33: Also ich hätte immer noch gleich viele Ideen wie voran.

00:25:37: Das könnte man doch so erzählen ... Ah, du musst ja gar nicht mehr erzählen!

00:25:41: Du könntest es natürlich unter eurem Namen erzählen.

00:25:44: Ja,

00:25:45: nach den Blogs.

00:25:46: Aber es ist ... Kolumnschleiben... Ich glaube, es braucht schon ein Publikum.

00:25:52: Also ich lege mir selber meine Texte vor.

00:25:55: Nein, das ist ja so eine Dialogung und wenn natürlich das Gegenüber nicht mehr ist, dann macht man es dann eigentlich nicht mehr wirklich.

00:26:04: Tut das weh?

00:26:05: Ja, ich finde es schon.

00:26:06: Es war recht einschneidend.

00:26:08: Es ist halt auch viel mit euch selber zu tun.

00:26:10: Ja, das war

00:26:11: wirklich

00:26:11: mega viel Herzblut.

00:26:13: Ich glaube jede einzelne Kolumne und diese Hunde, die aber immer gerne geschrieben haben ... Sie sind alle eigentlich im Archiv auf meiner Webseite, wenn wir schauen wollen.

00:26:24: Ich habe es nie nachgezählt, aber sie waren wirklich sehr viel über ... Ja, ich hatte immer

00:26:29: Ideen für

00:26:30: Kolumnen.

00:26:33: Aber es ist wie so, jetzt denke ich so wie... Oh!

00:26:35: Das musst du ja gar nicht aufschreiben.

00:26:36: Sie

00:26:38: sind zu viel aufgewachsen?

00:26:40: Wie hat sich die Stadt vielleicht geprägt in eurem Sein?

00:26:43: Ich glaube, also eigentlich positiv, dass relativ offen und tolerant das Merkidemo ... Jetzt, wenn ich im Oberland lebe, dass Leute im Oberlands ein viel weniger haben.

00:26:56: Also wenn ich auch immer finde, tut doch nichts an.

00:26:58: Das ist wie normal oder?

00:27:01: Ja, wenn wirklich ... dass es sich nicht so benähert, wie wir das Gefühl haben, sie müssten.

00:27:05: Oder wenn vielleicht ... Habe ich jemanden, der Leute redet, als man das Gefühl hat oder anders herkommt?

00:27:11: Das findest du auch nicht sonst normal.

00:27:14: Wir gehen an und sagen, das ist für die anderen ... Oh, das hat sie jetzt sehr gestört!

00:27:19: Ich glaube, das war viel vielleicht ... Die grösste Qualität, die wir haben.

00:27:24: Und auch dass man so mit verschiedenen Sprachen umgehen kann ohne ... Man hat das noch nie gestresst, wenn jemand eine andere Sprache spricht oder man kann einfach kommunizieren an, wenn man vielleicht nicht alles versteht.

00:27:39: Ich denke, diese grosse Qualität und gewisse Grosszügigkeit im Denken müssen ja nicht alle in gleicher Meinung sein.

00:27:48: Das

00:27:49: ist

00:27:50: schon okay!

00:27:53: Ich glaube, die Übrigen haben in der Restung Hand und Beine von uns etwas zu lernen.

00:27:59: Dass wir mal so ein bisschen die andere Rolle lassen lassen.

00:28:02: Du hast Sprache angesprochen.

00:28:04: Du arbeitest als junge Frau auch Journalistisch für die Jugendredaktion des Bildabblattes.

00:28:11: Wie ist das

00:28:14: gekommen?

00:28:14: Es rief schon früher an, dass ich sehr früh Leserbliefe schreibe.

00:28:18: Ich habe sie nicht gefunden und mal gesucht gemacht.

00:28:23: So mit vielleicht zwölf.

00:28:24: Ein paar Mal habe ich irgendwelche Hobbocken geschaut, die ich zu viel hatte.

00:28:30: Dann musste ich das richtig machen oder so.

00:28:33: Das hat wirklich sehr früh angefangen.

00:28:35: Als ich es schon mit zehn gedehnt schrieb, hatte ich immer das Gefühl ... Ja, die Zeitung hat bei meinen Eltern umgelegt und ich hatte das Gefühl, dass ich hier etwas beitragen wollte.

00:28:46: Das war eigentlich schon sehr früh.

00:28:48: Die Jugendretze ... Wahrscheinlich ... Es hat angefangen mit den Konzertberichten von Mayoz, weil ich ... Ich bin ja so

00:28:59: seit.

00:29:00: Ja, ich habe mit die Sechzehne ausgezogen und hatte eigentlich immer kein Geld.

00:29:03: Und dann fand ich heraus, dass man gerade sein kann, wenn man etwas

00:29:08: schreibt.

00:29:08: Ich glaube

00:29:09: es ist dort entstand.

00:29:10: Die ein bisschen zur Sprache reden wir vielleicht

00:29:13: nicht mehr.

00:29:13: Ja aber wir konnten das auch, oder?

00:29:16: Ja, sie haben eigentlich immer Geld gebraucht und da habe ich mir das gemacht, was ich alt habe.

00:29:20: Relativ gut kann man so mit Leuten reden oder irgendwelche Stars.

00:29:24: Das hat mich nicht gestresst.

00:29:26: Ist ja immer das Beste Rezept, wenn man etwas macht, was man sehr gerne macht und auch damit noch

00:29:31: Geld verdient?

00:29:32: Ja, ich habe es nie so entschieden.

00:29:35: Es hat sich eigentlich so ergänzt.

00:29:37: Es war logisch.

00:29:40: Wir haben schon zum zweiten Lied von Bubi Eifach geschissen darauf.

00:29:43: Ich glaube, wenn wir älter sind, muss man das jemandem sagen.

00:30:31: Das ist der

00:32:19: Klartext heute mit Sabine Reber.

00:32:22: Ich habe es gesehen, er hat studiert und er hat eine journalistische Ausbildung gemacht.

00:32:27: Er hat für verschiedene Medien geschaffen, auch für Trinienmedien, die in der Hochzeit des Boulevards waren.

00:32:35: Die hochblüten Zeit des Boulevares war der Reporterin.

00:32:40: Hat er mich wohl gefühlt in dieser

00:32:42: Rolle?

00:32:42: Ich habe das sehr gerne gemacht.

00:32:44: Ich war auch jung und

00:32:46: gewundert,

00:32:47: ich fand alles mögliche spannend.

00:32:50: Das war eine sehr coole Zeit.

00:32:53: Aber es war so ein Teamgeist, dass man zusammengegeben hat ... Die grosse Geschichte hat man nie alleine gemacht.

00:33:03: Es war wirklich klasse.

00:33:04: eine wahnsinnige Möglichkeit, um Zeit und Geld zu machen.

00:33:11: Wenn man drei Tage gebraucht hat, hatte man auch drei Tage, oder wieviel, wo es allen musste.

00:33:16: Es ging nur noch.

00:33:18: Das kann man sich heute gar nicht vorstellen.

00:33:21: Und wir hatten die gelbsten Autos immer.

00:33:25: Nachher auch nicht mehr überkaufte ich diese Geschäftsauto.

00:33:29: So die ersten Hände, mit denen man sich plöfferte ... Wir waren so Zibbersicherungen.

00:33:36: Wenn man zurücklässt ... Es war eine Zeit, in der man in den Neunzen geredet hat, dass alles möglich ist.

00:33:44: Man hatte das Gefühl, mit der Welt kommt es gut und

00:33:47: nach dem Urfall.

00:33:49: Dann

00:33:49: hatte man das Gefühl ... Es war auch viel Hoffnung.

00:33:52: Wir haben wirklich ... Ja, man konnte richtig tolle Sachen machen!

00:33:57: Gibt es eine Geschichte oder eine Begegnung mit einem Menschen, den ich vielleicht so noch bleibe?

00:34:03: Oder ist das dann so unglaublich beeindruckend und gut gewesen?

00:34:09: Ja, da gibt's mehrere ... Ja, jetzt geht es zu einer Person.

00:34:13: Guten Campino!

00:34:14: Aber ich bin einfach verliebt gesehen und habe die Mail noch nie bekommen.

00:34:18: So ... Ich kann mich das auch mal sagen... Und ja, da hatte ich viele Leute getroffen, die interessant waren.

00:34:27: Wäre ich zum Beispiel?

00:34:28: Wenn man es gut haben möchte, ist der Dölf auch immer möglich.

00:34:33: Früher war ich schon auf der linken Seite.

00:34:35: Aber mit ihm bin ich nicht immer gut.

00:34:38: Auf den menschlichen Ebene.

00:34:40: Man kann auch mit anderen reden.

00:34:45: Das vielleicht?

00:34:46: Also eine Offenheit auch im politischen Jahr für unsere Schlusssächer

00:34:50: gegen mich.

00:34:51: Ich werde jetzt schon nicht gerade mit allen befreundet, aber dass wir wie man im Staat viel mit SVP sind als Menschen probiert mir gleich anständig miteinander umzuholen.

00:35:01: Es

00:35:01: gibt sehr nette sympathische jaunen Partei.

00:35:04: Und wenn man vielleicht Fintin-haltlichen gängigt das gar nicht!

00:35:08: Aber ist nicht das eigentlich die Spannenden?

00:35:09: dass man sich auch mit Leuten auseinandersetzt, die vielleicht nicht das gleiche Welt bilden.

00:35:13: Mit euch zusammen.

00:35:13: heute ist es so, dass wir uns nur noch mit seinesgleichen herumgeben

00:35:17: wollen?

00:35:17: Ja ich denke, das ist mega wichtig!

00:35:19: Ich bin ja im SOC ziemlich aktiv und das ist noch cool, weil dort – also gerade bei den Grosentouren kann man Leute zusammen, die wirklich am Alltag nichts mit der Nase erhalten haben.

00:35:30: ganz anders denken.

00:35:32: Das finde ich eigentlich recht gut, weil sobald man zusammen unterwegs ist, sind wir ja eine Gruppe.

00:35:37: Eine

00:35:38: Seilschaft?

00:35:39: Genau!

00:35:39: Also das finde ich noch gut und ich muss also nicht verschreiben bis jetzt habe ich sie auch nie ... Irgendwie, weil ich bei den Grünen oder der Linke bin, habe ich sie nie gefunden.

00:35:51: Ich darf jetzt nicht mitkommen, weil die anders denken.

00:35:53: Solange man ordentlich scheinbart und ... Ja, ich tue natürlich auch nicht extra provotieren.

00:36:00: Man muss ja auch ein bisschen ... Wieso nicht?

00:36:02: Man muss auch etwas Rücksicht nehmen.

00:36:04: Ich denke, das ist eine wichtige Qualität, in der man vielleicht mehr ... Gerade wenn man vereinigt hat, dass man das auch etwas mehr fördert.

00:36:16: Extra vielleicht auf Leute zugehen, die etwas anderes denken.

00:36:20: Ihr habt das Biel gelebt?

00:36:21: Hier kommen eure Tochtergerastzogener Seite weg in der Regionsahne.

00:36:26: Warum hatt ihr genug von hier?

00:36:30: Ja also ... Das ist ein Heikelsthema zum drüberreden.

00:36:33: Aber wenn man das Biele in der Schule eine Mädchen hat und sie noch Blonde Hocas, es

00:36:39: war Schuhe.

00:36:40: Also irgendwie einfach... Ja, probiert man einfach sein Kind zu schützen.

00:36:46: Also hat das Gefühl gehabt es ist fast zu wenig beschützt oder irgendwie auch zu Multikulti?

00:36:51: Nein, das ist nicht Multikur, sondern mehr ... Das ist jetzt ein bisschen ... Es ist ja kein Kekl.

00:36:56: In der Schule in Bioschow schon recht so von den Aspen prägt, die eigentlich meine Leute sind und da sehe ich mir gewünscht, dass man etwas mehr ... dass man an einem zehn, elfjährigen Mädchen sagt, du musst dir halt selber wehren.

00:37:14: Das hat mich schwierig gedüngt.

00:37:16: Ja ... Darum ist es der Grund, warum

00:37:19: sie so mitgegangen sind?

00:37:20: Und das war gut, er dort zu

00:37:22: heiten?

00:37:22: Ja, ja!

00:37:23: Ich habe einfach versucht, mein Kinderschärmen zu tun.

00:37:28: Es ist eigentlich ... Ich bin traurig, dass man das machen muss.

00:37:34: Aber ich glaube auch heute nicht, wie ich es anders mache.

00:37:38: Wie muss ich mir euer Leben vorstellen?

00:37:41: Jetzt ist eure Tochter ausgesagt.

00:37:42: Sie studiert und ist ihrer Wege ... zu Bern?

00:37:46: Ja, das ist richtig!

00:37:48: Ich bin gerade so ein wenig am Schauen, was ich hier weitermache.

00:37:52: Es gibt eigentlich viele Fragen auch oft.

00:37:55: Ja, auf jeden Fall habe ich sicher viel gemacht und hat zum Teil auch... Das ist eine coole Sache, die weiterläuft.

00:38:02: Ich mache auch den Drogistensternos.

00:38:05: Sicher in meinem Auto ... Okay, es ist etwas mehr über Gesundheitsthemen zu schreiben.

00:38:10: Und Politik?

00:38:11: Der ist ja auch politisch.

00:38:13: Man

00:38:13: macht eigentlich nicht viel ... Es ist ein Status schwierig, wenn man praktisch alleine ist.

00:38:18: Ja, das ist schon nicht so lustig.

00:38:21: Da bin ich jetzt mehr passiv und sympathisant.

00:38:25: Ich habe

00:38:27: das Gefühl, man kann sagen... Ihr habt verschiedene Leben gelebt, bis jetzt in diesem Leben.

00:38:33: Und habt ihr immer wieder neue Erfunde?

00:38:36: Ja,

00:38:36: das hat etwas.

00:38:37: Es gab einfach so ein Orgäde, dass ich nie einen Masterplan hatte.

00:38:42: Das machte mich gerade interessiert.

00:38:47: Und dann merkt man, dass es nicht so eine gute Idee war.

00:38:52: Wir mussten auch mal etwas Neues probieren, wenn's nicht ging.

00:38:56: Aber probiert?

00:38:57: Ja,

00:38:58: ja.

00:39:00: Was wir machen, ist Garten-Raisen.

00:39:03: Das macht mega lässig.

00:39:04: Ich habe seit dem Einenzwanzig regelmässige Gartenreise und das ist wirklich cool!

00:39:12: Ich habe immer noch dort Freude.

00:39:14: Dann habe ich eine Gruppe von vielleicht zwentig oder fünfundzwanzig Gästen, die mit mir kommen, mit dem Schiff und mit dem Garten.

00:39:22: Die meisten sind in Holland-Belgien.

00:39:24: Da gehen wir zum Schlossgärten, botanische Gärten und Parken entdecken.

00:39:30: Und jetzt das Jahr habe ich zuerst einmal in Provence geholt, zwei Reise, da freue ich mich mega darauf!

00:39:36: Das ist wirklich so ... Es ist so eine Oase, so eine Art Oase.

00:39:40: Ich glaube für die Leute, die vielmals in den Gärten aufgegeben haben, haben sie aber einfach noch die schönen Sachen geniessen.

00:39:49: Aber ich kann nicht alles selber machen und ich fühle mich eigentlich sehr wohlsam mit den Gästen.

00:39:55: Seitdem müssen sich so Jüngere mitgekommen, die vielleicht meinen Gärtnern und noch nicht so recht wissen, wo sie anfangen.

00:40:01: Dann können wir sie mal schauen.

00:40:03: Und dann sind wir auf dem Schiff.

00:40:05: Ja, natürlich.

00:40:06: Die ganze Woche Zeit mit meinen Gästen zu reden ist immer sehr schön.

00:40:11: Ist das

00:40:11: nicht auch noch

00:40:12: ausserfordert?

00:40:13: Man gibt ja viel von sich und die ganze Zeit mit den Leuten

00:40:16: zusammen.

00:40:17: Ich gebe einfach mein ganzes Wissen, meine Zeit und auch meine Emotionen.

00:40:24: Klar, man ist voll anwesend.

00:40:26: aber es finde ich auch schön!

00:40:29: Das Gäste, am meisten ist es ja.

00:40:32: Man schaut auch das Gruppen mit den Anken, die dynamisch unterwegs waren und ... Nein, das finde ich immer mega lässig!

00:40:42: Wir haben noch eine Frage in der Inko zum Schluss von diesem Gespräch.

00:40:46: Sie sind ein sehr aufmerksames Beobachterin natürlich aus der Pflanzenwelt, die uns umgeht.

00:40:51: Ich habe mir das Gefühl, dass es schon messbar wird wie wärmer.

00:40:58: Wie verändert sich?

00:40:59: Die Schweiz, mit dem Klimawandel.

00:41:03: Auch die Pflanzen angeht, die wir alle um uns herum haben und gar nicht merken, dass sie da sind?

00:41:10: Ja, das verändert sich sicher viel.

00:41:13: In den letzten Jahren tut es sich auch schneller verändern.

00:41:20: Im letzten Gartenbuch habe ich darüber geschrieben, vor allem über diese mediteranen Fruchtgemüse ... Es gibt natürlich auch im Garten neue Gelegenheiten, dass man jetzt obersteinen und Peperone anbohren kann.

00:41:33: Ich will das nicht verhellen können aber es passiert und ich kann ja nicht wirklich wahnsinnig viel machen.

00:41:39: Also jetzt mehr einzeln ... Im Garten müssen wir sicher andere pflanzen.

00:41:46: Mühlen oder dürfen wir eine andere pflanze abholen?

00:41:48: Wir müssen natürlich

00:41:50: schauen...

00:41:51: Was es überhaupt noch gibt.

00:41:52: Wir haben voran ein Gerät über die heisse Balken.

00:41:55: Dort wird es natürlich schon, dort merkt man, dass das schwieriger ist.

00:41:58: Es kann einfach auch zu Hause sein.

00:42:00: Also ja ... Dass die Pflanzen wirklich verbrennen und am Schluss müssen halt Kaktäne oder was anderes tun.

00:42:08: Ich finde es klein, aber es gibt neue ... Gelegenheiten für ganz tolle, spannende Pflanzen.

00:42:15: Aber insgesamt wünscht man sich sicher ... Man hat das im letzten Jahrhundert auf einen Club of Roan gelost und die stimmen sie an!

00:42:26: Es war schon lange vorhanden, wo man sich wünscht, dass es anders gelaufen

00:42:31: wäre.

00:42:31: Gibt es vielleicht mal im grossen Mosse Olivenbohr und Plantagen?

00:42:35: Wenn das noch frauchbar ist ... Ich glaube schon, dass die Probleme auf uns zukommen, die wir noch gar nicht checken, wie gross sie sind.

00:42:45: Nur weil es jetzt etwas wärmer ist, ist es nicht so, dass man da gerade ... Ich denke, es ist ein schöner Sonne.

00:42:52: Da kommt sicher noch viel auf uns zu tun.

00:42:54: Was man in den Garten machen kann, ist möglichst vielfältig anpflanzen und viele verschiedene Dinge.

00:43:02: Und ich denke auch, dass Mischkultur wichtiger wird ... Das Prinzip vom Waldgarten ist wichtig, dass man versucht, den Schatten mitzudenken.

00:43:16: V.a.

00:43:16: im urbanen Raum müssen wir viel mehr überlegen, wie man mit Bäumen gehen kann und wie man schatten kann, eine kühlere Mikro-Klimasschaft.

00:43:27: Hier gibt es viele Themen, die in der nächsten Jahr werden.

00:43:32: sehr viel Intensiv für uns sicher damit beschäftigen.

00:43:35: Und ich sehe, eure Leidenschaft und euer Know-how ist immer noch ganz präsent, wenn es um das Thema geht?

00:43:40: Ja, das wird sicher wichtig bleiben.

00:43:43: Vor allem eben, dass wir in der Stadt schauen, was man machen kann.

00:43:47: Das wird sicher ... Ich glaube, da sind wir wieder bei den Bäumen.

00:43:51: Bäume oder Pflanzen sind vielleicht auch diejenigen, die uns ein bisschen karetten können, also wenn wir es checken und richtig machen.

00:43:59: Das ist

00:44:01: ein schönes Schlusswort.

00:44:03: Wir sind schon am Schluss und es ist beim letzten Lied, den er hat mitgenommen von der Pattiesmiss Dancing Barefoot.

00:44:09: Warum?

00:44:10: Es

00:44:10: ist eigentlich einfach ein Lieblingslied!

00:44:14: Nach alldem schwerer ist es schon viel.

00:44:20: Viel Schweres und das Lied hat so eine Lichtung.

00:44:23: Das stammt aus einer Zeit, in der alles noch leicht ist.

00:44:26: Ich glaube, es ist wichtig, dass wir den Gästen bewahren.

00:44:31: Merci für dieses schöne Gespräch, Sabine Reber!

00:48:42: Klartext, der Aschur-Talk.

00:48:44: Jederzeit zum Nachlosen auf aschur.ch und auf einen gängigen Podcastport auch!

00:48:49: Wird euch präsentiert vom Kerchestor in Lies.

00:48:52: Wir von der DLC-Team beraten, verkaufen und pflegen alle Kerchergeräte.

00:48:57: Mit den Kerchen wird diese Hei

00:48:59: wieder.

00:49:00: wow!

00:49:00: Mehr unter dlc-lies.ch.

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