Regierungsrätin Astrid Bärtschi: "Man muss nicht laut und schrill sein, um Erfolg zu haben"
Shownotes
138'672 Stimmen: So viele Stimmen wie die Finanzdirektorin Astrid Bärtschi (Mitte) hat bei Berner Regierungsratswahlen noch nie jemand bekommen. Sie wurde in den Medien sogleich "die Überfliegerin" der kantonalen Wahlen vom vergangenen Wochenende getauft. Bärtschi gehört zu den erfolgreichsten Berner Politikerinnen der letzten Jahre. Und zu den gelassensten. Laut sein müsse sie nicht, sagt sie: «Ich glaube, ich bin ein Beispiel dafür, dass man nicht laut und schrill sein muss, damit man wahrgenommen wird.» Als Mitte-Politikerin profitiere sie davon, nicht zu stark zu polarisieren und Stimmen von links bis rechts zu erhalten. Inhaltlich will die Finanzdirektorin den eingeschlagenen Weg weitergehen: Steuern schrittweise senken, die Verwaltung digitalisieren und die Arbeitswelt in der Verwaltung modernisieren. Ein Gespräch über ihre glückliche Kindheit, das Reiten, die verpasste Karriere als Geigenspielerin – und warum sie ihrer Heimat Ostermundigen immer treu geblieben ist.
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00:00:00: Klartext, der Aschutalk mit Nicoletta Cimino.
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00:00:19: Willkommen beim Klartext im Aschur-Talk auf aschurt.ch Als Podcast, auf allen gängigen Podcastplattformen und als Radiosendung auf Radio Ganadri.
00:00:28: Heute absolut die Wahlsiegerin der Regierungsratswahl im letzten Wochenende ist mit ... Achtung!
00:00:33: Jetzt muss ich es richtig sagen... ...hundertdreisigtausendsechshundertzwöhe siebenzig Stimmen wieder gewählt.
00:00:40: Das sind für zehn tausend Stimmen mehr als die zweitplatzierte Devi Allemann.
00:00:44: Wir kommen im Klartext den Berner Finanzdirektor in der Astrid Bärci.
00:00:48: Merci vielmals.
00:00:49: Schön seid ihr da, schön, dass Sie sich für die Anschuhr angenommen haben und Gratulationen überschwemmt wurden.
00:00:57: Ja, es ist schon der andere Nachricht gekommen, wobei Interviews sind am Sonntag noch viel.
00:01:04: Sonst konzentriert sich das auf die Fröschgewälte.
00:01:07: oder in der Ordnung?
00:01:09: Dann könnt ihr etwas zuschauen.
00:01:10: Das war vor vier Jahren in dieser
00:01:12: Situation.
00:01:12: Genau.
00:01:13: So viele Stimmen recherchiert ... Ich glaube, so viele Stimme hat nie eine andere ... der Regierungsratin oder den anderen Regierungsrad gemacht bei Wahlen.
00:01:23: Warum dieser Rekord?
00:01:24: Könnte ich das erklären?
00:01:27: Ja, nein ... Ich kann es sich nicht erklären, weil sie so vermutigt hat.
00:01:33: Ich gehe mal davon aus, dass es einerseits ... Ich bin ziemlich sicher oder hoffe es zumindest, dass die Leute hier meine Arbeit und meine Art anschätzen.
00:01:44: Ich glaube, ich bin das Beispiel dafür, dass man nicht laut sein muss und schrill sein für die Menschen im Wahrnehmen.
00:01:53: Als Mitte-Politikerin hat man sicher der Vorteil, dass wir eben nicht polarisiert sind und dass man Stimmen macht von links bis rechts.
00:02:03: Und es hat sicher auch noch geholfen, dass sie auf einem bürgerlichen Ticket die einzige Frau war.
00:02:08: Das ist sicher auch eine Grund, an der ich mir vorstellen kann, was dort auch noch rollen
00:02:14: gespielt.
00:02:15: Ich mache es immer so am Anfang.
00:02:16: Die Sendung ist ja klar, Texte und ich will ... Insbesondere am Anfang, dass der Klartext redet.
00:02:22: Die ganze Sendung, aber besonders am Anfang.
00:02:23: Es gibt fünf verschiedene Begriffe oder Wortbarungen, die ich immer für die eine oder andere entscheiden müsste.
00:02:30: Sie dürfen nicht zu lange erklären, warum.
00:02:33: Das ist noch schwierig.
00:02:35: Geben
00:02:35: wir Mühe?
00:02:37: Zuerst ist es nicht so schwierig.
00:02:39: Stadt- oder Land?
00:02:41: Land.
00:02:42: Analog oder digital?
00:02:45: Digital.
00:02:47: Steuern wie im Kanton Zug ... Oder Steuern wie im Kanton Bern?
00:02:52: Wie im Kantons Bern.
00:02:54: Dressuriten oder Westen?
00:02:57: Dressuryten.
00:02:58: Wirtschaftswachstum- oder Umweltschutz?
00:03:01: Wirtschaftswachtstum...
00:03:02: Das war nicht so schwierig.
00:03:06: Ja, beim Eintradranger hätte ich schon gerne erklärt aber... Also
00:03:09: erklärt nicht!
00:03:10: Steueren wie im Kanto und Zug oder Steuere
00:03:12: wie im kanto und bärn?
00:03:14: Natürlich hätten wir alle gerne Steuers wie in dem Kanton Zug, das ist klar.
00:03:18: Wie jeder an sich sagt, der Portman denkt.
00:03:22: Ich hätte auch sehr gerne im Kanton Ben eine teufere Steuerbelastung.
00:03:25: Aber es ist schlicht nicht realistisch, dass wir das Gefühl haben, in den nächsten Jahren zu steuern wie im Kantons Zug.
00:03:31: Darum habe ich gesagt, wie am Kanton ben wollen?
00:03:33: wir arbeiten ja daran!
00:03:34: Genau, der hat ja auch erst seit langem bei den Steuersenkungen durchgebracht.
00:03:38: Oder in eurer ersten Amtszeit.
00:03:40: Ich
00:03:40: möchte noch kurz vorstellen, dass er seit dem Vierundzwanzigsten mehr in den Seventies auf die Welt kam.
00:03:45: Er war jetzt Ostermundiger aufgewachsen also dort wo er jetzt auch wieder lebt.
00:03:49: Nach den Schulen und dem Gimmer hat er Jura studiert an der Universität Bern.
00:03:53: Er sei ein paar Jahre lang Geschäftsführer gewesen von einem KMU.
00:03:57: Sie haben nachher das Generalsekretariat der BDP Schweiz übernommen des Präsidenten, der Kantonalpartei von der BDP.
00:04:07: Sie waren hier auch Mitglied vom grossen Gemeinderat von Ostermundig und Mitglied der Geschäftsbrüffungskommission.
00:04:13: Nach dem Wachstum zu der Mitte war die Kommunikationsverantwortliche von der Mittepartei.
00:04:19: Die Zwei-Zwenz genährten Wahl in Berner Regierungsrat als Nachfolgerin von Bertrand Simon.
00:04:25: seither in der Finanzdirektion erleben sie mit euren Familien in Ostermunde.
00:04:30: Sie sind begeistert und leidenschaftlich Ritter, Sitter, ein Kind sei.
00:04:34: Kann ich etwas Wichtiges vergessen?
00:04:36: Nein, das ist so ziemlich alles was es zu sagen gibt, um im beruflichen Wetter zu gehen.
00:04:42: Genau!
00:04:42: Wir haben
00:04:43: es gesehen am Anfang.
00:04:44: Ihr habt wirklich eine Kurzstimme geholt.
00:04:46: Ihr seid auch in der Medien die Überflügerin genannt worden von diesem Wahlsund.
00:04:50: Wie war dieses Wahlsunde für euch?
00:04:54: Ja, dieser ist eigentlich grundsätzlich ... Ich war recht entspannt, weil ich zuversichtlich war, was meine Widerwahl betrifft.
00:05:04: Ich bin am Sonntag morgens aufgestanden, ein bisschen später als ... Wie siehe ich?
00:05:09: Am Sonntags ist es etwas später als normal.
00:05:12: Nämlich zu mörgeln.
00:05:13: Dann habe ich noch etwas Wäschfraum und so etwas auch, was man halt so machte.
00:05:20: Irgendwann ging es darum, ihn einmal zur Wege zu machen.
00:05:23: Und dann sind wir dem Nachmittag näher mal auf Bern.
00:05:26: Da gab es noch ein Interview und dann waren wir unter Allschluss der Öffentlichkeit warten.
00:05:34: Und er wird es ja länger mit dieser Warterei.
00:05:37: Man wartet dann, dann kommen die Hochrechnungen.
00:05:40: Das ist das erste Mal Hochrechnet, aber die Zwischenresultate.
00:05:45: Es wird einfach lang.
00:05:47: Und es ist auch für die Neue ... ist es schon eine rechte Anspannung.
00:05:55: Ja, das ist die nächste Warterei.
00:05:59: Aber jetzt siehst du, wer dir sogar noch am Wahlsund wöscht zusammenlegt?
00:06:03: Ein einfacher so Ruh, seit ihr immer so war als Gefühl ... Ich weiss nicht, wie er so eine sehr teufende Entspannungen
00:06:12: hat.
00:06:12: Ja!
00:06:13: Also ich war sicher jemandem schon immer als Kind, als Teenager und als Junge, Ich war immer unterwegs.
00:06:22: Also, ich war sehr gerne sehr aktiv.
00:06:25: Ich bin auch ein Vereinsmensch.
00:06:27: Ich war auch immer in Vereinenaktiv.
00:06:28: Ich habe da immer sofort irgendwelche Äntchen übernommen.
00:06:34: Es hat aber gehalten ... Du musst nicht an jeden Hund zu verlochten.
00:06:37: Und ich bin wirklich gerne an jedem Hund zu verlachen!
00:06:41: Das schon.
00:06:42: Das bin ja heute noch.
00:06:43: Also ich bin sehr aktive Mensch und arbeite auch gerne.
00:06:48: Aber die innere Ruhe, die habe ich.
00:06:52: Das ist das Geschenk, weil es geht einem besser, wenn man sich nicht zu fest aufregt?
00:06:59: Ich kenne den Eindruck aus eigener Erfahrung nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass das gut ist!
00:07:05: Seit Finanzdirektorin vor vier Jahren hat man euch ein Amt gegeben, weil sie sonst nie mehr ehrlich wollte übernehmen, sie wurde frei.
00:07:12: Weiter bleiben Finanzdirektoren...
00:07:14: Ich habe immer gesagt, dass ich sehr gerne die Finanzdirektorin bleibe.
00:07:20: Es war für mich ein Glücksfall, dass es so war vor vier Jahren und zwar nicht weil jetzt irgendwie wahnsinnig gern zahlen hat oder so... Aber die Finanzdirektion ist unglaublich divers.
00:07:34: Zur Finanzdirektion gehört eben nicht nur eine Finanzverwaltung, welche die Konzernrechnung verantwortet oder viel angibt und so weiter, sondern es gehört auch noch das Amt für Informatik dazu.
00:07:46: Es gehört Steuerverwaltung dazu und es gehört zu Personalamt dazu.
00:07:51: Ich bin jemand, der fast allem interessiert ist und darum kommt es mir natürlich enorm entgegen einer Querschnittsdirektion zu führen, die schon innerhalb von Direktion so divers ist.
00:08:02: Das ist für mich genau das Richtige!
00:08:05: Was haben Sie für die nächste vier Jahre, was sind vielleicht so die wichtigsten Sachen?
00:08:13: Also wir haben einiges vor.
00:08:15: Wir haben ja nach wie vor offene Punkte in unserer Steuerstrategie, die auch verplant sind aber noch nicht umgesetzt.
00:08:21: Kann
00:08:21: ich dir vielleicht schnell sagen für die, die jetzt nicht so drin sind ...
00:08:24: Genau!
00:08:25: Das Wichtigste ist, dass wir dort weitere Schritte planen, zu Hause für das Steuern senken, sowohl für die natürliche Person, also Bürgerinnen und Bürger, Wir haben verschiedene Projekte innerhalb der Direktion.
00:08:45: Was das Personal betrifft, hat man als Projekt gestartet.
00:08:48: Das heisst Zeitgemäße, Führung und Zusammenarbeit.
00:08:52: Die Arbeitswelt verändert sich mit dem Veränderungs-Hobführungen.
00:08:56: Das ist jetzt in diesem Bereich etwas.
00:08:58: In dem Bereich haben wir auch noch eine Personalgesetzrevision vor, also da kommt hier einiges.
00:09:03: Dann habe ich ein grosses Projekt mit der Kollegin Allemann, also mit der Direktion des Innen- und Direktionsübergreifens, das ist die elektronische Verwaltungsrechtspflege.
00:09:16: Wir wollen die ganzen Verwaltungserfahren digitalisieren.
00:09:21: Das ist ein rechtsdeutsches, weil es betrifft eigentlich ... Neben der kantonalen Verwaltung, das auch gemeint ist betrifft Bürgerinnen und Bürger.
00:09:32: Wir wollen die ganzen Beschwerdenverfahren auch digitalisiert werden.
00:09:38: Das ist ein grosses Projekt, den wir gestartet haben.
00:09:42: Es wird uns sogar noch über die Legislatur ausbeschäftigen.
00:09:48: Man will schrittweise die Steuern senken, weil man muss schon sagen, dass er für eine Sunge nehmen kann.
00:09:52: und wäre nicht die attraktivste Lage?
00:09:56: Man muss es differenzieren.
00:09:58: Bei den Vergleichen, die so gemacht werden können ... der höchste Tarif herzugen.
00:10:05: Wir sind im Kanton Bern, wir haben eine dreistufige Tarifverdungenehmigung.
00:10:11: Also nur diese Firmen mit dem Höchstengewinn zahlen den höchsten Tarif.
00:10:14: Das ist wichtig, dass wir für die etwas machen wollen.
00:10:17: Die zahlen auch am meisten Steuern.
00:10:19: Aber es zahlen längstens nicht alle in diesem höchster Tarif, darum ist dieser Vergleich manchmal so ein bisschen gemein, weil sie immer wieder herzogen werden.
00:10:27: Wir haben im Kantons Bern beispielsweise so die Stoffmassnahmen.
00:10:32: in steuerlichen Entlastungen, was Forschung und Entwicklung anbelangt haben wir maximal umgesetzt.
00:10:40: recht erlaubt.
00:10:41: Das haben ja lange nicht alle Kantone gemacht, also die Firmen, die Forscher entwickeln können diese Abzüge wirklich vollumfänglich geltend machen.
00:10:50: Das ist schon etwas, das natürlich nicht alle Firmen betrifft.
00:10:53: aber die, was es betriffe, können auch auf einen Steuersatz kommen, der im Vergleich mit anderen Kontonen durchaus auch konkurrentsfähig
00:11:01: ist.
00:11:02: Der hat vorhin gesagt neue Führung, das ist wichtig, die Arbeitswelt verändert sich.
00:11:06: Die sind auch eine Führerin, Was sind dir für eine Vorgesetzte?
00:11:15: Vielleicht müssen wir die Leute fragen, die bei mir arbeiten.
00:11:18: Ich glaube ich bin jemanden, der sehr gerne ermöglicht hat.
00:11:23: Also ich bin nicht jemandem, der auf Strängen hier archiv wie ein Wert leidet.
00:11:29: Das ist natürlich eine verwaltete Gizzi, das ist klar.
00:11:34: Aber ich bin jemand, der sehr gerne im Team arbeitet und meine Ängste mitarbeitet.
00:11:40: Also vom Generalsekretariat.
00:11:43: Das ist mein Team!
00:11:44: Und ... Ich hoffe ... Oder hat das Gefühl in seinem Geschäft, der nicht autoritär ist?
00:11:54: In diesem Sinne sicher, wenn es eine Entscheidung braucht, dann braucht sie es auch.
00:11:59: Es gibt nichts Schlimmeres als ... Vorgesetzte, die nicht entscheiden.
00:12:04: Aber ich glaube, bei jemanden, der sehr wertschätzend ist, das ist mir sehr wichtig.
00:12:10: Wertschätzung und Loyalität finde ich etwas von dem Wichtigsten auch im Führungsalltag.
00:12:17: Hat er das mehr in den KMU, was er hat geschaffen gelernt oder mehr in der Politik?
00:12:22: In beiden Orten.
00:12:24: Ich hatte immer Glück, dass ich gute vorgesetzte HK war, die es so vorgeklebt haben.
00:12:32: Das ist sicher ein Glück, wenn man schon früh in ihrer beruflichen Laufbahn vorgesetzt hat.
00:12:40: Sie war damals vielleicht sogar etwas voraus.
00:12:43: Ich glaube das habe ich beiden Orten erleben und bin auch sehr dankbar für das.
00:12:51: Jetzt nicht nur, was die Führung angeht.
00:12:54: Vielleicht eine persönliche Frage.
00:12:56: Was möchte ihr in den nächsten vier Jahren anders machen als das erste?
00:13:03: Gut, in den ersten vier Jahren ist alles neu.
00:13:09: Das ist das erste Mal, was man es macht.
00:13:12: Da braucht man wirklich einen Moment, bis man reinkommt und mal ein bisschen darüber blickt, was überhaupt läuft.
00:13:20: Es geht dann besser, Gott sei Dank!
00:13:22: Und jetzt habe ich das Gefühl nach vier Jahren bin ich wirklich voll drin.
00:13:25: Ich möchte sicher gewisse Sachen versuchen, etwas schneller ... können zu machen.
00:13:34: Das ist allerdings im politischen Umfeld nicht immer ganz einfach, aber sonst grundsätzlich denke ich einfach auf dem Weg, den wir jetzt eingeschlagen haben weiterzugehen und versuche so weiter zu arbeiten wie bis jetzt, weil das ganze Letzt war es nicht.
00:13:50: Das waren jetzt nicht die Amtsjüngste.
00:13:52: Das waren ja die letzten vier Jahre die Amt-Jüngste gewesen.
00:13:55: Als ich mit euch eine Reportage gemacht habe, erzählt wie das läuft in diesem Sitzungszimmer.
00:14:00: Da haben wir sie zusammengesteilt und so.
00:14:02: Jetzt sind es eben keine Amti-Jngste.
00:14:04: Wie tut er vielleicht auch im Hinblick auf das, was er selbst erfährt oder seine neuen Empfangen kommen?
00:14:11: Ich glaube, wichtig ist es für die Neue.
00:14:13: Und das habe ich dann erlebt.
00:14:15: Christine Hasler wurde dann Regierungspräsidentin, als ich frisch bekam?
00:14:21: Sie ist eine tolle Person.
00:14:24: Sie hat mir vorhin noch angeläutet, wenn es in der ersten Sitzung schnell geht oder so.
00:14:30: Sie nahm sich wirklich sehr zurück auf mich als einzige Neue.
00:14:35: Jetzt haben wir drei neue.
00:14:37: Das ist sicher das Bewusstsein mehr da.
00:14:40: Das sind eben wirklich die drei neuen hier, die zuerst etwas erleben müssen wie der Haslauf sage ich mal.
00:14:47: Ich glaube, das ist wichtig und man muss diese Zeit ... in diesem Betrieb einzuleben, weil es etwas komplett neu ist.
00:14:54: Auch wenn sie schon entsprechende Erfahrungen haben.
00:14:57: In ähnlichen Gremien.
00:14:59: Aber ich glaube, das braucht einfach Zeit bis man da wieder so ein bisschen zusammenfängt.
00:15:04: und ich glaube auch, dass wir bei uns alle, wo jetzt bisherige sind, jederzeit fragen darf, wenn man das Gefühl hat, man möchte irgendwie wissen ... Und du hättest vielleicht gerade niemanden, den man fragen kann.
00:15:17: Also das sind wir sicher alle offen für die Sommerstücke.
00:15:19: Wie muss ich mir das eigentlich vorstellen?
00:15:21: Gibt es am Anfang so eine Vorstellungsrunde oder gibt es diese Regeln, die durchgegeben werden?
00:15:30: Nein, wir kennen Janang alle schon.
00:15:32: Es ist ja nicht so, dass man da völlig fremdig dazu kommen würde.
00:15:36: Die Vorstellung ist nicht unbedingt nötig.
00:15:40: Nein, das ist sicher nicht nötig.
00:15:44: Also von diesem Werk haben wir es sich ja schon und hatten schon Kontakt.
00:15:49: Wir kommen zu der ersten Lied-Astriper Gidir.
00:15:51: Wie ich ihn gesagt habe, sollten wir drei Lieder sagen oder geben, die etwas bedeuten?
00:15:57: Oder sind sie mega schwierig, sich zu beschränken?
00:16:00: Trotzdem hat er es gemacht in einer grossen Musikliebhaberin!
00:16:03: Ja, ich lasse einfach gerne Musik.
00:16:06: Und auch gerne sehr verschiedene Musik.
00:16:09: Darum ist es mir nicht ganz einfach gefallen, drei Lieder jetzt auszuwählen.
00:16:13: Aber ich bin auch in meiner Playlist auf dem Handy und bin noch eine, die Musik wirklich abgeladet, kauft und abgelatht...
00:16:21: Also nicht zu Spotify?
00:16:22: Nein!
00:16:24: Mein Sohn sagt immer, dass man sich völlig rückständig ... Aber ja, da bin ich mir schauen gehen und dann einfach so ein bisschen rausgepäckt was es mir gerade so hat.
00:16:33: Also und die erste Lied ist das Lied, das glaube ich unsere ... Ich würde jetzt mal sagen wir sind die gleiche Generation, der seit Jahrgang drei, sieben, vier, siebzig natürlich zur Mitte unserer Jugend ist gefahren von The Cutting Crew I just died in your arms tonight!
00:16:46: Warum?
00:16:46: Das
00:16:47: Lied?
00:16:47: Ja glaubt, das ist so eine Lied wo für mich symbolisch dafür ist wie Musik-Aim schlagartig in eine andere emotionale Welt zurückversetzen.
00:16:59: Das ist die Teenagerzeit, der Beginn von meiner Teenager-Zeit, ein sechser Nachts, glaube ich, bis das Licht rauskommt?
00:17:08: Ich kenne sonst keine Seinzigeslied dieser Band, aber einfach das.
00:17:19: Ich weiss gar nicht ob
00:17:29: sie
00:17:31: noch viele andere haben.
00:17:37: Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht!
00:18:27: Aber das ist wirklich ein Beispiel und man fühlt sich sofort in die Zeit zurück versetzt, in den Gefühlswelt von dann.
00:19:09: Da gibt's noch andere Lieder, die ich auch auswählen konnte, aber das finde ich wirklich typisch für das Phänomen.
00:19:57: So erstmal verliebt und so?
00:20:19: Ja, etwas Herzschmerz auch noch... Einfach was man so hat in der Pubertät, dass alles
00:21:07: auf ihn zukommt.
00:21:12: Wir kommen zurück im Klartext heute mit der Berner Finanzdirektorin mit Astrid Bärci, die am letzten Sonntag mit einem Rekord resultatisch wiedergewählt wurde.
00:21:59: Astrid bärci hat mir vor den Cutting Crew über eine Teenager-Jahre geredet, die ja mit diesem Lied zusammenhaltig sind zu Ostermundigen aufgewachsen und nach einer kurzen Zeit, als er ihren anderen Berner gemeint hat gewohnt, ist er auch wieder nach Ostermunden gezögelt.
00:22:13: Was ist so speziell an Ostermunde?
00:22:16: Es ist meine Heimat, es sind meine Wurzeln.
00:22:20: Ich war dort aufgewachsen und hatte eine tolle Kindheit.
00:22:23: Ich bin schon im Gimmer, wo die Freundinnen von mir einen Suchtauschjahr gemacht haben.
00:22:30: Das habe ich eigentlich auch noch gelostet, aber ich hatte dann noch das Pflegeros.
00:22:34: Ich fühlte mich überlebend ein Jahr ohne das Pflegegross.
00:22:39: Ich hatte immer viel Heimweh.
00:22:43: Vor allem nach meiner Familie.
00:22:46: Ja, von diesem her bin ich nicht sehr weit
00:22:48: gekommen
00:22:51: in einen Nachbarsgemeindemau für ein Jahr.
00:22:53: Gut, es war schnell die Zufall, dass wir wieder zurück auf Ostermundigen waren, weil mir diese Wohnung so gut gefallen hat.
00:22:59: Aber meine Eltern leben auch immer noch in Ostermunden und ... ja... Von diesem her, glaube ich, ist wirklich meine Worte zu halten.
00:23:09: Also ehrlich gesagt, wenn wir euch dort mal eine Strasse nach euch benennen oder ein Tankbau bauen...
00:23:13: Wir wollen einen Ecken vertreiben!
00:23:18: Ostermundigen wird oft etwas kritisiert?
00:23:20: Oder es ist sehr divers?
00:23:22: Es gibt dort, wo ihr wohnt und sehr grün ist, sehr ländlich fast.
00:23:25: Und dann gibt's natürlich andere Ecken, In der Urbane sein.
00:23:28: Man rümpft in der Stadt Bern gerne die Nase über Ostermundigen?
00:23:33: Ja, ich muss es immer etwas verteidigen.
00:23:35: Es ist schon etwas typisch an Glamorationen.
00:23:40: Es war sehr gewachsen natürlich.
00:23:43: Ich erinnere mich gut an Frücher, die jetzt eine Quartier stehen, die vorher Grüne Wiese waren.
00:23:50: Das ist halt der Lauf der Dinge und Ostermondige bietet aber auch viel.
00:23:56: Ostermundigen ist sehr nahe der Stadt.
00:23:59: Es geht sehr schnell, dass man zu Bern ist.
00:24:02: Man ist auch sehr schnell an anderen Orten.
00:24:05: Also man ist schnell auf der Autobahn und hat Öv-Aufverbindungen, die super sind.
00:24:11: Wir können einkaufen in Ostermunden, wir können zum Gewaffer in Osttermundigen.
00:24:15: Nein es bietet hier viel über ein tolles Vereinsleben in Ostormundigen, wir haben sehr viele gute Vereine.
00:24:24: Ich glaube, es ist nicht alles immer so schlecht.
00:24:28: Aber
00:24:28: kein Tram?
00:24:29: Und ich glaube
00:24:32: das nervt mich.
00:24:33: Wir haben abgestimmt, wir haben sogar kanntonal über ein Kredit abgestimmen müssen.
00:24:42: Ich habe eigentlich immer gesagt, dass ich gerne noch so lange arbeiten kann mit dem Tram auf Bern.
00:24:49: Ich bin nicht sicher, ob das noch zu stehen kommt.
00:24:52: Nein, es nervt mich wirklich, weil ich Ostermundige gut brauche.
00:24:56: Wir sehen jeden Morgen und Abend, die Bösen stehen hinten im Stall.
00:25:01: Jede Bösse ist voll.
00:25:02: Es ist nicht so, dass sie lehrfahren.
00:25:05: Gerade für ältere Leute bspw.
00:25:08: werden die Tram vielgebiger als eine Bösche für ihn und auszusteigen auch für junge Menschen mit Kinderwagen oder Menschen mit Behinderungen.
00:25:16: Also ich wäre schon froh, wenn diese Tram in einem ...
00:25:20: Ostermunde gibt auch ein Wahrzeichen, das in der Schweiz einzigartig ist.
00:25:23: Das grösste Wohnhaus, ich glaube es immer noch nach wie vor von der Schweiz, weil ich vielleicht etwas Neues geben kann, was höher ist ... Du hast natürlich
00:25:29: ein Wiss schon, ja!
00:25:30: Der Bärenthauer und dort habt ihr, glaube ich, das ganz am Anfang euren Euren gespielt.
00:25:35: also dir hat dieser Bärenthauer gewollt.
00:25:38: Ja, der Berthauer will ja mit dem Komitee für die Änderung von Überbauungsordnung engagiert.
00:25:45: Das hätte man machen müssen, damit man überhaupt so hoch darf bauen in Ostermundigen.
00:25:50: Ich wollte das, weil ich glaube den Berthauern ist schon ein bisschen symbolisch für was man tun muss.
00:25:58: oder wir reden alle vor Wohnungsnoten.
00:26:03: Wir müssen verdichten, innere Verdichtung wenn wir nicht weh ... Grünes Land zu bauen.
00:26:10: Das heisst nun mal in die Höhe zu bauen, das muss nicht jedes Haus so hoch sein wie der Berathal oder schon klar.
00:26:16: Aber ich finde es war ein cooles Projekt und es wurde so etwas Gutes draus geworden.
00:26:23: Und eben wenn dieser Bahnhof endlich umbauen ist... ...und das Tram-Defiler-Hof fährt, dann ist er noch besser!
00:26:30: Aber ja mit diesem Pro-Komitee engagiert.
00:26:34: War das auch der Start?
00:26:36: Ja, es war so vor der Lokalpolitik.
00:26:41: Das ist das erste Kommiteil, mit dem ich mit ihr engagiert habe und kurz darauf abends in den Parlamentswahlen war.
00:26:49: Ich wurde jetzt im Parlament gewählt.
00:26:51: Dir hat mir erzählt, euer Mann sei aus Ostermundigen.
00:26:54: Hat dir euch schon ein Kind gekannt?
00:26:56: Nein, es ist lustig.
00:26:57: in die Schule, wie zwei seiner Brühtchen.
00:27:04: Aber ihn kenne ich nicht.
00:27:05: Unsere Väter haben sich von dem Schulklub
00:27:08: gekannt.
00:27:08: Sie
00:27:09: war zusammen geschüttert, mein Vater war nicht Trainer.
00:27:13: Und mein Schwiegervater führte das Klubhaus manchmal an.
00:27:16: FC
00:27:16: Ossermundigen?
00:27:17: Ja, dann hatten wir noch zu weh.
00:27:19: und der SCO und Rapide.
00:27:22: Oh!
00:27:22: Bevor es nachher auch etwas wie mit der Partei ging, gab er eine Fusion.
00:27:26: Das ist ein gutes
00:27:30: Bild.
00:27:31: Vorhin sagten die Regen, dass sie eine schöne Kindheit hatte ... Wie war die Familie, wie muss ich mir das vorstellen?
00:27:37: Ich hatte ältere Schwaste.
00:27:39: Es war fünf Jahre älter als ich.
00:27:42: Ich habe ganz tolle Eltern, die wirklich alles zu verdanken haben in unseren Eltern.
00:27:50: Die haben alles richtig gemacht und wir haben als Kind immer sehr viel Unterstützung bekommen.
00:28:00: Ich habe beispielsweise Geigen gespielt.
00:28:04: Das wissen wir viel nicht.
00:28:06: Ja, interessant!
00:28:09: Wie lange habt ihr Geigen spielt?
00:28:11: Bis ich in Erhaven studiere.
00:28:15: Mein Geigenlehrer hatte das Glück, uns da zu kommen zu sein und ... Und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie das alles mitberufen.
00:28:23: Sie spielten nur noch Geigen quasi.
00:28:25: Ich habe es auch gerne gemacht aber ich habe auch noch Geräte.
00:28:28: Ich hatte sonst noch viel Interesse.
00:28:32: Beim Geigenspiel ist es so, wenn man nicht genug Zeit hat zum Üben, dann macht man Rückschritte.
00:28:39: Dann habe ich die Geigen auf die Seite.
00:28:43: Die ist immer noch bei meinen Eltern auf dem Schaff.
00:28:47: Also ehrlich, müsste ihr wieder ein wenig
00:28:49: ... Ja.
00:28:50: Ich habe immer gesagt mit die Vierzeiten fahre ich dann vielleicht wieder an.
00:28:53: Mit den Vierzigern dachte ich ja nicht, jetzt kann ich keine Zeit mit den Fünfzitten sein.
00:28:56: Jetzt bin ich in den Fünften gewesen und habe mich noch nicht wieder angefangen.
00:28:59: Weil wir wissen, man braucht viel Zeit und man fällt eigentlich von vorne an wenn man so lange gespielt hat.
00:29:05: Aber das habe ich mir sehr gerne gemacht.
00:29:07: Nein sie haben uns wirklich viel ermöglichen.
00:29:09: Sie haben uns immer unterstützt in allem was wir gemacht haben.
00:29:13: Wir haben uns wirklich zu sehr Selbständigen und auch selbstbewussten Frauen erzogen.
00:29:21: Ja, wir hatten einen grossen Rückhalt als sehr schöne Kinder.
00:29:25: Wie wichtig war die Politik in der Familie?
00:29:28: Meine Eltern sind politisch, in dem sie nicht aktiv waren.
00:29:31: Aber wir haben sehr viel mittagstisch politisiert.
00:29:34: Mein Vater konnte immer Mittag essen.
00:29:37: Er war dafür halt am Abend, er war Fußballtrainer, ist noch viel Training und im Wochenende Match.
00:29:43: Aber im Mittag kam er immer heim.
00:29:44: Das habe ich sehr geschätzt und dort haben wir viel politisiert.
00:29:50: Meine Eltern stimmten ja immer ab, weil es noch nicht zum Schuhhaus führte an die Ohren.
00:29:56: Das ist für uns eigentlich ... Ja so sind wir glaubt politisiert worden?
00:30:02: Sie haben angefangen bei der BDP, wo eine Abspaltung von der SVP war.
00:30:06: Ist das also auch der Umfeld der Politik, die vielleicht ihre Eltern interessiert hat oder wie sie ist?
00:30:14: Nicht links aussen im Jahr?
00:30:16: Nein!
00:30:16: Ich glaube meine Eltern sind auch beide ... wären beide mit den Politikern.
00:30:24: Wie schauen Sie sich darauf auf eure Karriere?
00:30:26: Ich kann mir vorstellen, dass sie stolz sind!
00:30:29: Ja, ich glaube schon.
00:30:31: Sie haben sich immer sehr engagiert hier im Wahlkampf vor vier Jahren.
00:30:37: Der Vater fliehte tagelang meine Flyere in den Briefkästen im halben Kanton.
00:30:47: Mein Mami hat dafür gekocht und gemacht.
00:30:50: Du hättest mir dazwischen noch heute ... Darf ich da manchmal etwas holen, was sie gekocht hat?
00:30:56: Was wir nirgends davon profitieren.
00:30:59: Ich selber koche eben nicht so wahnsinnig viel.
00:31:04: Sie haben immer sehr unterstützt und ich habe gesagt, dass sie meine Mannnen verpflegt werden, während er mich ständig abwesend war.
00:31:11: Und auch dieses Mal wieder als ich glaube ... Nein, sehr unterstützend!
00:31:16: Ja, ich glaube, sie ist schon freud.
00:31:18: Und euer Sohn hat Freude an eurer Karriere?
00:31:21: Ja, ich glaube schon.
00:31:22: Er ist ja selber politisch aktiv
00:31:27: in
00:31:27: der Jungpartei.
00:31:28: In unserer Jungpartei aber bei den Jungfreisinnungen.
00:31:33: Ist er sehr aktiv und freut mich sehr, weil er auch Politvertrassen sein
00:31:37: könnte oder dass er wie aus Protest gar nicht interessiert.
00:31:42: Genau!
00:31:43: Er ist sehr interessiert... Es ist wirklich sehr engagiert.
00:31:48: Das finde ich natürlich toll, ja?
00:31:49: Ja,
00:31:50: schön!
00:31:51: Wie fascht du dir auch über das Reden, die dich als Politiker bis dahin beschäftigen?
00:31:56: oder versuchst ihr hier wie auch mal zu sagen, jetzt bin ich wirklich daheim und mache es nicht nochmal durch den Kettchen?
00:32:02: Nein, wir reden schon viel über Politik, das ist klar... Bei ihm sind es vielleicht auch mehr die nationalen Themen, die ihn beschäftigen.
00:32:13: Aber wir reden schon sehr viel über Politik und haben manchmal durchaus so heisse Diskussionen.
00:32:18: Schön, wenn man sieht wie diese Kinder anwachsen und zu eigenen Persönlichkeiten und Haltungen kommen.
00:32:24: Wir kommen zum zweiten Lied.
00:32:28: Ich finde, es war
00:32:32: eines der letzten grossen Konzerte im Match in Dragons.
00:32:36: Es ist eine unglaublich gute Liveband.
00:32:38: Ich habe gerne so eine Live-Bands Coldplay.
00:32:42: Übrigens hatte ich auch einen auswählen können mit einem sehr charismatischen Liedsänger.
00:32:47: Ich finde es Musik, die ich auch gerne mal im Auto lassen will.
00:32:52: Es gefällt mir so ein bisschen, dass ich still und immer lasse.
00:33:01: Es gibt Musik, die ich noch mehr gewisse Momente lassen kann, aber das ist Musik, was ich immer lassen könnte.
00:34:40: Und weil ich
00:35:15: wirklich
00:35:18: eine sehr
00:35:30: gute Erinnerung
00:35:39: an dieses Konzert habe, habe ich dieses Lied ausgewählt.
00:36:24: Das ist der Klartext heute mit Berner Finanzdirektor in Regierungsrätin Astrid Bärci von der Mitte.
00:36:32: Astrid Wärtschi, warum eigentlich die PDP und er eben die Mitte?
00:36:35: Warum seid ihr in diese Parteien gegangen?
00:36:38: Ich war immer politisch interessiert, aber wir konnten nie vorstellen, in eine Partei zu gehen.
00:36:45: Während des U-Studiums habe ich mich überlegt, dass ich noch ein Fürsprecher mache, weil ich das Richteramt interessierte.
00:36:52: Aber dann wusste ich, da muss man in einer Partei sein und es nicht vorstellen konnte.
00:36:59: Und auch ist die BDP-Grundung gekommen.
00:37:02: Das hat natürlich alle verfolgt.
00:37:04: Es kam nicht darum.
00:37:06: Und er war mit uns mal eigentlich schon an meiner Linie.
00:37:13: Und wie es häufig so ist, z.B.
00:37:16: mit den Leuten.
00:37:18: Ich kenne ein paar Leute, die in dieser BDPS waren und so bin ich zugekommen.
00:37:24: Also einen richtigen Ort mit den richtigen Leuten auch in Kontakt
00:37:28: kommen?
00:37:28: Ja
00:37:30: genau.
00:37:30: politisch oder vielleicht auch weltanschaulichen Werten in drei Worte beschreiben müsste?
00:37:36: Wirklich so, wenn man auf den Sense geht.
00:37:38: Wo soll ich eure Antriebskraft vielleicht auch in dem machen?
00:37:42: Was würdet ihr sagen?
00:37:45: Ja, jetzt so spontan... Ich glaube der Slogan von Mitte trifft es eigentlich recht gut.
00:37:52: Der Freiheit, Solidarität und Verantwortung.
00:37:56: Ich glaube, Freiheit ist etwas sehr Wichtiges.
00:38:00: Für das wir frei sein können, brauchen wir sicher auch Sicherheit.
00:38:05: Aber ich bin so der Liberale Teil.
00:38:09: Ich glaube es ist wichtig, dass man grösstmögliche persönliche Freiheit auch hat oder unangenehmerische Freiheit.
00:38:16: Solidarität ist mir auch wichtig.
00:38:19: also ich glaube Wir tun gut dran, unsere Bundesverfassung auch immer wieder vor Augen zu haben.
00:38:27: Dass wir wirklich auch zu diesen müssen und so schauen, die sich nicht selber schauen können.
00:38:34: Das ist etwas ganz Wichtiges und Verantwortung tragen wir eben für die Umwelt, für unsere Mitmenschen.
00:38:44: Ja das trifft es eigentlich recht gut.
00:38:47: Was ist für euch die schwierigste in der Politik?
00:38:53: Ja, wir haben vorhin davon gesprochen, dass ich sehr ruhig ein Mensch bin.
00:38:57: Aber manchmal braucht es Gedot.
00:39:01: Man muss damit leben können, dass man lange viel und mit Herzblut für etwas arbeitet, das am Schluss nicht durchkommt.
00:39:14: Ja, es kann auch immer noch beim Volk nicht durchkommen.
00:39:18: Das ist manchmal schon für die Leute in der Verwaltung nicht ganz einfach.
00:39:21: Es sind sich viele Leute gar nicht bewusst, dass sie lange für etwas arbeiten.
00:39:26: Sie hat viel Energie und Herzblut reinstecken.
00:39:31: Am Schluss war das für nichts.
00:39:35: Das isch mangisch nicht ganz eifach.
00:39:37: Und was ich auch müde habe ... In den letzten Jahren hat mir das zugenommen dass man das nicht mehr so zulässt.
00:39:47: Also in der
00:39:48: Politik?
00:39:51: In der Politik merkt man es natürlich gut, ich glaube ... Das ist etwas, was wir sehr Sorgen dazu müssen, weil unser System lebt davon, dass wir einen Angen zulassen.
00:40:01: Also
00:40:01: dein Kurs oder auch mit Angst denken?
00:40:02: Dein
00:40:03: Kurs mit den Andersdenkenden und dass wir eben nicht nur die Zulassung verantwortlich geben, sondern auch für das Verstehen.
00:40:10: Ich glaube, nur so können wir zu Lösungen ... Das ist das Erfolgsmodell unserer Schweiz.
00:40:15: Wir finden eine Lösung, die alle im Schlußhaufen mittragen.
00:40:21: Das macht mir etwas Sorgen und finde ich auch schwierig.
00:40:24: Und
00:40:25: was macht nach so richtig Hessung?
00:40:29: Respektlosigkeit macht mich so richtig hessig.
00:40:32: Das mag ich gar nicht.
00:40:33: Für mich ist Respekt und Wertschätzung ganz wichtig.
00:40:41: Das macht mich wirklich hässig, wenn ich merke, dass Leute Respekt lassen mit den Angen umgehen.
00:40:45: Das finde ich gar nicht gut.
00:40:48: Was ich oft höre von Frauen, die sehr in der Öffentlichkeit stehen, sei es in der Politik oder in der Wirtschaft, in der Gesellschaft und Kultur vielleicht auch, dass man Frauen immer noch nach einem strengeren Maßstab beurteilen kann.
00:41:01: Dass man weniger ... Wie soll ich sagen?
00:41:04: Barmherzig ist, weil sie einen Fehler machen muss.
00:41:06: Empfinden Sie das so?
00:41:09: Ja, ich habe jetzt ... In meiner Laufbahn hatte ich immer das Glück, dass ich es nicht so gemerkt habe.
00:41:15: Aber ich nehme das natürlich auch wahr.
00:41:17: Ich glaube, es fällt schon damit an, dass bei Frauen nach wie vor zu äusseren sehr viel mehr zählt.
00:41:27: Also im Amigut erinnern wir vor vier Jahren nach den Wahlen eine Artikelkurschiene ... Über
00:41:33: euer Foulard?
00:41:34: Beispielsweise mein Foular oder der Kollege in ihre Schuhe oder ihr Rock.
00:41:39: Ich finde es unmöglich, oder?
00:41:43: Das macht man bei den Mannen nicht.
00:41:45: Das sagt auch nie mehr etwas wie die gängliche Krawatte aneinander.
00:41:50: Das fährt schon ein bisschen an und das ist immer noch so ... Wir durch das bessere langsam, aber das schleidert immer noch.
00:41:57: Und ja, vielleicht sind manchmal schon mehr Frauen uns selber gegenüber auch etwas strenger.
00:42:03: Also ich glaube, dass beobachten wir ja immer wieder, viel zu streng sind mit uns selbst.
00:42:11: Und auch selber, als immer noch besser machen will.
00:42:16: Vielleicht haben wir das Gefühl, dass wir es beweisen müssen.
00:42:18: Aber das müssen wir genauso viel, genauso wenig wie die Männer haben
00:42:23: können.
00:42:24: Könntest du es irgendwie mit allen?
00:42:27: Ich
00:42:28: habe einfach gerne Menschen und ich kann es wirklich mit sehr vielen Leuten ... Es braucht recht viel!
00:42:38: Aber Respektlosigkeit zum Beispiel, was ich dann einfach sagen muss.
00:42:42: Mit sehr irgendeinen Leuten ist mir meine Lebenszeit totschadet.
00:42:46: Ich habe es eigentlich gut mit den Leuten.
00:42:48: Ich finde es auch spannend, auch mit den Menschen zu diskutieren, die nicht immer meiner Meinung waren, sonst wäre ich in der Politik am falschen Ort.
00:42:58: Sie sind jetzt die nächste vier Jahre ... Auch ein weiteres Departementsverdehling ist noch nicht abgeschlossen.
00:43:03: Aber ihr seht jetzt die Finanzdirektorin, also Regierungsrätin.
00:43:07: Ich habe heute noch auf Google Maps Distanz eingegeben zwischen Münsterplatz, wo euer Büro ist und dem Bundeshaus.
00:43:14: Das sind fünf Hundert Meter, das ist jetzt nicht so weit.
00:43:18: Könntet ihr mir vorstellen, dass der Mott zügelt ins Bundeshaus?
00:43:21: Nationalrätin, Ständeratin?
00:43:23: Es wird jemand noch gefragt.
00:43:25: Aus heutiger Sicht muss ich sagen ... Man soll nie sagen, das ist schon so.
00:43:31: Aber aus heuteiger Sicht, wenn man von der Wahl gestellt wurde, dass sie entweder weiter Regierungsrätinnen oder Nationalräte in diesem Wert die Wahl völlig klare, dann bliebe es sehr gerne im Münsterplatz und im Rathaus.
00:43:42: Ich finde, ein Regierungsratin vom grossen Kanton Wissbärn ist das beste Amt, den man politisch haben kann.
00:43:51: weil es sehr vielfältig ist.
00:43:53: Gleichwohl, auch wenn man etwas fremdbestimmt ist.
00:43:56: manchmal, hat man viele Gestaltungsmöglichkeiten.
00:43:58: Ich bin genau dort, wo ich sein möchte und wenn ich heute entscheiden müsste, würde ich sicher nicht sagen.
00:44:04: Jetzt gibt's natürlich die Nationalrat und die Standardratin oder der Bundesrat.
00:44:10: Das wäre das Egi-Valon auf Bundesebene?
00:44:14: Ja, das ist richtig.
00:44:15: Aber ich glaube, wenn ich vorhin gesagt habe ... Das gilt für eine Bundesrätin oder noch viel mehr.
00:44:24: Wir haben manchmal schon sehr höchste Arbeitspensum, aber wenn ich sehe, was sie dann machen und ich kenne ein paar von ihnen und sehe etwas wie diese unterwegs sind ... Und vor allem, weil sie auch immer alles unter den Augen veröffentlicht hat.
00:44:42: Da spieße viel weniger der Fall.
00:44:43: Wir sind hier viel weniger beobachtet.
00:44:46: in diesem Sinn Dann muss ich sagen, weil sie nicht... Ich habe mal gehört.
00:44:51: Mein Kollege Christoph Neuhaus hat sogar hier in diesem Podcast gesagt, jede Regierungsrätin und jeder Regierungsrat will die Bundesrat werden.
00:44:59: Deswegen gibt es Bezweiflung!
00:45:03: Das muss man sich wirklich gut überlegen.
00:45:05: Es muss man dann wirklich, wirklich wollen, weil ich glaube, private Sphäre haben wir hier alles auch wirklich fast keine mehr.
00:45:12: Stichwort Privatsphäre.
00:45:13: noch zum Schluss.
00:45:14: Astrid Bergi, wenn ihr heimkommt und eure Türen hinter euch zutuert... Was macht ihr ganz einfach als Mensch?
00:45:24: Einfach eine Frau?
00:45:26: Sag jetzt mal nicht in eurer Position!
00:45:28: Wie kommt ihr wieder zu Energie?
00:45:32: Ich bin sehr gerne daheim.
00:45:34: Also ich muss sagen, wenn ich daheime komme, fahre ich wirklich runter.
00:45:40: Wir haben ein schönes Zuhause.
00:45:43: Es ist schon lange das Gleiche, also wir wohnen schon lange im gleichen Ort.
00:45:48: Ja ich bin sehr wohl und der Zerste was ich mache ist mal anderes Anliegen.
00:45:55: Die offiziellen Kleider-Aktien?
00:45:57: Ja einfach, aber eigentlich egal auch wenn ich vom Einkaufen kiehe oder so... Ich bin sehr gerne so eine kleine Couch-Beteilung am Essig angelegt Abschminke so das und ich bin in der Heim und fahre runter.
00:46:10: Und dann schaue ich mal, wer sonst noch daheim ist.
00:46:15: Dann verzählte man vom Tag an und wenn noch niemand daheime ist, fahren wir einfach mal runter, lesen etwas, trinken etwas ... Es geht relativ schnell, dass ich runtergefahren bin, wenn ich zur Tür einkomme.
00:46:30: Früher hatte ich noch Zeriten.
00:46:31: Ich hatte ein eigenes Ross-Cup bis etwa vor eineinhalb Jahren, wenn ich richtig informiert bin und euch sehr wichtig war.
00:46:37: Das hat sich auch geholfen beim Abenfahren ... Ja?
00:46:41: Wie macht ihr es heute, wenn ihr das Bedürfnis habt zu zerreiten?
00:46:44: Hat ihr irgendeine Möglichkeit?
00:46:46: Ja, ich könnte jederzeit in eine sehr gute Freundinne haben, die Rosse haben.
00:46:52: Es ist ... Lange war es schon so, dass das Dossensein mit dem Ross sehr gut war.
00:46:59: Ich habe gesagt, es erdete enorm.
00:47:03: Das fehlt mir in diesem Sinne noch ein wenig.
00:47:05: Aber nicht eigentlich das Ritten an sich, sondern
00:47:08: das Rosse.
00:47:09: Meines Rosses fällt mir immer noch.
00:47:13: Ich hatte es letztens rausgekommen.
00:47:14: Es wurde noch geritten, aber ich bin nicht manchmal geritten.
00:47:22: Ja, Vadoro.
00:47:23: Genau.
00:47:25: Und das fehlt mir schon, weil ich habe keinen Ersatz gefunden für ein Dossensein.
00:47:30: Ich bin nicht jemanden, der sonst einfach gehen kann spazieren.
00:47:34: Das mache ich irgendwie nicht.
00:47:35: Vielleicht müsste ich einen Hunger haben, aber für den habe ich keine Bock.
00:47:39: Das ist so etwas ... Das fehlt mir auch schon und ... Das hat mir wirklich sehr viel geholfen.
00:47:46: Ich glaube, mein Ross hat hier wahnsinnig viele Dinge anlassen müssen.
00:47:49: Er hat manchmal schon etwas erzählt, was durch den Tag so ging.
00:47:56: Sie gab ja nie in diesem Sinn Antworten.
00:47:58: Ja und nein das fällt auch.
00:48:02: Wir sind im Schluss dieser Sendung.
00:48:04: Wir haben Astrid Bärci, Lady Antebellum I Run To You.
00:48:11: Ja, das ist dem mehr so.
00:48:13: Country-Style.
00:48:15: Auch Musik, die es meintenkt, die man auch gänglich lassen kann.
00:48:19: Ich habe den Stil sehr gerne und finde es eine ganz coole Band.
00:48:24: Auch die Frauen- und Männerstimme zusammen.
00:48:28: Das gefällt mir sehr gut.
00:48:31: Darum habe ich dich ausgewählt!
00:48:34: Vielen Dank, dass du seit dem Klartext warst für ein schöner Gespräch, Astrid
00:48:37: Bergi.
00:50:01: Vielen Dank auch für deine Einladung.
00:51:43: Der
00:52:26: Aschur Talk.
00:52:27: Jederzeit zum Nachlosen auf aschur.ch und auf allen gängigen Podcastsportal.
00:52:32: Wird euch präsentiert vom Kerchestore
00:52:34: in Leis!
00:52:35: Wir von DLZ Team
00:52:36: beraten,
00:52:37: verkaufen und pflegen alle Kerchergeräte.
00:52:40: Mit der Kerche wird
00:52:41: diese Hei wieder.
00:52:42: wow!
00:52:43: Mehr
00:52:44: unter
00:52:45: dlz-leis.ch.
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